Mit großer Qualität in der Kaderbreite Bezirksliga-Spitzenreiter Bersenbrück hebt nicht ab

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29 Siege in diesem Jahr: Farhat Dahech. Foto: Rolf Kamper29 Siege in diesem Jahr: Farhat Dahech. Foto: Rolf Kamper

det Bersenbrück. 13 Siege und nur eine Niederlage: Der TuS Bersenbrück wird seiner klaren Favoritenrolle in der Bezirksliga bislang mehr als gerecht.

Dass der Nordkreis-Klub seine Zielsetzung „Platz eins bis drei“ trotz der derzeit fünf Zähler Vorsprung auf den VfL Kloster Oesede, der zwei Spiele mehr absolviert hat als Bersenbrück, dennoch nicht erhöht, hat zwei gute Gründe. Zum einen ist das Team um Kapitän und Abwehrchef Marc Flottemesch ein gebranntes Kind nach der Vorsaison, als es zur Winterpause vorne gelegen hatte und am Ende zwölf Punkte Rückstand auf den SC Türkgücü aufwies. Zum anderen trifft die Mannschaft von Trainer Farhat Dahech am 6. Dezember im letzten Spiel vor der Winterpause und am 1. März im ersten danach auf die zweitplatzierten Klosteraner. „Wir haben auch den VfR Voxtrup, der uns verdientermaßen die einzige Punktspielniederlage beibrachte, voll auf der Rechnung und zudem den SC Rieste nicht abgeschrieben“, sagt Teammanager Peter Buschermöhle, der nicht vergessen hat, dass der TuS in den Duellen mit dem Spielverein 16, Bohmte und Merzen auch ein wenig Glück besaß. „Unsere Stärke ist, 17 gleichwertige Spieler im Kader zu haben und Ausfälle wie zuletzt die Sperren von Adrian Ellermann und Andrej Homer kompensieren zu können“, so Buschermöhle, für den Torwart Christoph Bollmann (nur 13 Gegentore), Flottemesch, Dato Romanovi (6 Tore), Max Tolischus (5 Tore/4 Vorlagen) und Frank Placke (4/11) die Führungsspieler des TuS sind und Igor Balov, Joscha Behrens (6/3) und Ellermann (8 Tore) prima Verstärkungen.

Aber auch Dahech trage einen Riesenanteil am Erfolg. „Farhat geht auf jeden Charakter ein, trainiert abwechslungsreich, bereitet das Team akribisch auf jedes Spiel vor und gibt viele taktische Mittel an die Hand, sodass wir im Spiel flexibel sind“, sagt Buschermöhle. Dahechs Jahresbilanz ist riesig. Nach 13 Siegen mit Melle Türkspor ohne Niederlage gewann er mit dem TuS seit dem Sommer 16 Spiele und verlor nur zwei – samt Bezirkspokal.


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