„Löwen“ führten in Schledehausen 2:1 bis zur 88. Minute Merzen mit 2:3 von Sportfreunden abgefangen

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Merzen Trainer Al Anozie versteht nach dem 2:3 in Schledehausen die Welt nicht mehr. Foto: Christian HesseMerzen Trainer Al Anozie versteht nach dem 2:3 in Schledehausen die Welt nicht mehr. Foto: Christian Hesse

Mit hängenden Köpfen und versteinerten Mienen schlichen die Merzener „Löwen“ nach dem Schlusspfiff in Schledehausen vom Platz.

Die gastgebenden Sportfreunde hatten völlig überraschend einen 1:2-Rückstand in den allerletzten Minuten mit viel Dusel, einem Eigentor und einem direkt verwandelten Freistoß in einen 3:2-Heimsieg verwandelt. „Wir haben nicht schlecht gearbeitet“, lobte Merzens Trainer Al Anozie seine weitestgehend dominierende Mannschaft, die verdient zweimal durch Andreas Reinik gegen einen ideenlosen, passiven Gegner in Führung gegangen war. Allerdings waren die Gäste oft unkonzentriert, um sich weiter abzusetzen, sodass der knappe Vorsprung am Ende nicht reichte. „Mir fehlten in der Kabine die Worte“, gestand Anozie, aber: „Im Fußball entscheiden die Tore, so einfach und brutal ist das.“


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