Verdienter 2:0-Sieg gegen VfL Oldenburg – Glockner dirigiert Sembolo trifft für VfL-U21

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Kaum zu bremsen war Francky Sembolo (links), der seinen Premierentreffer in Lila-Weiß erzielte. Foto: Helmut KemmeKaum zu bremsen war Francky Sembolo (links), der seinen Premierentreffer in Lila-Weiß erzielte. Foto: Helmut Kemme

Die Stimmung der U-21-Kicker des VfL Osnabrück passte nach dem 2:0-Sieg gegen den VfL Oldenburg zum spätsommerlichen Wetter. Einer, der besonders strahlen durfte, war Profi-Leihgabe Francky Sembolo, der sein erstes Tor, wenn auch nur für „die Zweite“, im lila-weißen Dress erzielte.

„Die Kritik an meiner Fitness war berechtigt. Aber jetzt langsam wird es immer besser. Ich habe Spaß und bin heiß“, sagte Sembolo nach dem Dreier. Die 90 Minuten gegen Oldenburg hatten diese Aussage unterstrichen. Sembolo war insbesondere in der ersten Hälfte ein ständiger Unruheherd. Mit dem 1:0 per Kopfballverlängerung eines Freistoßes von Andreas Glockner feierte er das ersehnte Erfolgserlebnis (17.). „Das war nicht das letzte Tor, es kommen noch viele“, so der Kongolese mit einem breiten Lachen im Gesicht.

Schwungfeder der VfL-Youngster gegen überraschend offensiv eingestellte Oldenburger war mit Andreas Glockner ein weiterer Routinier „von oben“, der sich mit seiner dominanten Art im zentralen Mittelfeld neben Flügelspieler Ricardo Balzis Bestnoten verdiente.

Glockner konnte zufrieden sein mit seinem starken Auftritt, den Rolf Meyer für Cheftrainer Maik Walpurgis beobachtete. „Das war eine gute Gelegenheit für mich, mal wieder 90 Minuten zu spielen. Dann hängt man sich natürlich rein“, erklärte „Glocke“.

Torgelegenheiten hatte die VfL-U21 in Halbzeit eins einige. Lincoln Assinouko setzte einen Heber aufs Tornetz (7.), Sembolos Rückzieher parierte Oldenburgs Keeper Niklas Kuschkowietz reaktionsschnell (15.). Und nach einer Drangphase der Gäste war es Deniz Taskesen, der drei Schüsse von der Strafraumgrenze abfeuerte (40.). Oldenburg ärgerte sich über die vergebene Großchance von André Jädtke, der im Fünfer im letzten Moment geblockt wurde (44.).

Das 2:0 brachte die frühe Entscheidung. Gerrit Bewekenhorn drückze einen parierten Freistoß von Glockner über die Linie (50.). Zwar mühten sich die Gäste bis zum Abpfiff weiter um ein Tor, blieben jedoch im Abschluss ungefährlich.

„Hochzufrieden bin ich nicht. Wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen“, so der Osnabrücker Trainer Alexander Ukrow. „Uns fehlt die Durchschlagskraft“, haderte indes sein Gegenüber Ulf Kliche.

VfL: Düker – Ruschmeier, Bewekenhorn, Wolf, Odenthal – Neldner (59. Nubbemeyer), Taskesen (75. Möllers), Glockner, Balzis – Assinouko (42. Gündogan), Sembolo. – Tore: 1:0 Sembolo (17.), 2:0 Bewekenhorn (50.).


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