Altkreisderby zwischen Ankum und Rieste: Bilanz ausgeglichen Wer ist die Nummer zwei?

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Einen heißen Tanz mit packenden Duellen können die Zuschauer im Altkreisderby zwischen Ankum (in Weiß) und Rieste erwarten – hier zuletzt beim 1:1 in Ankum. Foto: Rolf KamperEinen heißen Tanz mit packenden Duellen können die Zuschauer im Altkreisderby zwischen Ankum (in Weiß) und Rieste erwarten – hier zuletzt beim 1:1 in Ankum. Foto: Rolf Kamper

Auf ein volles Haus und einen „heißen Tanz“ können sich nach Einschätzung der beiden Trainer die Besucher des Altkreisderbys freuen, das am Freitagabend unter Flutlicht auf dem Kunstrasenplatz des Quittstadions steigt. Quitt Ankum erwartet um 19.30 Uhr die hervorragend gestarteten Riester „Fohlen“, die auf dem besten Wege sind, dem Gastgeber den Status der Nummer zwei in der Samtgemeinde streitig zu machen.

In der Tat scheinen nach dem Tabellenbild zwischen Ankum und Rieste momentan Welten zu liegen. Die Gäste machen seit dem Amtsantritt von Trainer Josef Buschemöhle eine beeindruckende Entwicklung durch; eine Stärke der Gäste ist die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, die prächtig miteinander harmonieren. „Da lässt sich noch vieles verfeinern“, spricht Buschemöhle von „Stellschrauben“, an denen es in Rieste noch zu drehen gelte, um „mit Linie und Ordnung weiter nach vorne zu kommen“.

Während der 50-Jährige einem gefestigten Kader vertraut, der „besonnen und mit dem nötigen Einsatz zu Werke geht“, bringt die Personalmisere sein Gegenüber Dirk Siemund von einer Verlegenheit in die nächste. „Im Augenblick ist alles schwierig“, verhehlt der Quitt-Trainer nicht, dass der Abstiegsrang ein signifikanter Ausdruck der zahlreichen Handicaps ist. „Ich bin aber ganz positiv gestimmt, dass wir aus dem Teufelskreis herauskommen“, kündigt Siemund an, in absehbarer Zeit über einen wieder geordneten Trainingsbetrieb die Rückstände aufholen, das Verständnis untereinander zu verbessern und fleißig Punkte sammeln zu können.

Bis dahin gilt es laut Quitt-Trainer, „so klug wie möglich mit vorhandenen Ressourcen zu arbeiten“. Ein Vorteil könnte für Ankum sein, dass ihnen der Kunstrasen im Gegensatz zu den Gästen vertraut ist; doch schränkt Siemund ein: „Rieste spielt technisch gut und temporeich, was am schnellen Boden nicht scheitert.“ Am Ende entscheidet die Tagesform.


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