Traditionsturnier in der Schlosswallhalle erstmals auf Kunstrasen – Türkgücü mal vier Vetter-Cup auf der „grünen Wiese“

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Es kann losgehen: Zum ersten Mal in seiner Turniergeschichte wird der Addi-Vetter-Cup auf Kunstrasen ausgetragen. Foto: Swaantje HehmannEs kann losgehen: Zum ersten Mal in seiner Turniergeschichte wird der Addi-Vetter-Cup auf Kunstrasen ausgetragen. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Das Feld ist im wahrsten Sinne des Wortes bestellt: Mit dem vereinsinternen Duell des SC Türkgücü I gegen die eigene „Dritte“ startet am zweiten Weihnachtstag der 30. Addi-Vetter-Cup, die inoffizielle Stadtmeisterschaft im Hallenfußball. Zum Jubiläum verbindet das Turnier Traditionelles mit Moderne.

Die Spielstätte: Nach fünf Jahren Abstinenz und vier Austragungen in der Kikxxl-Arena und der OSC-Halle (dreimal) ist der Vetter-Cup zurück in der Schlosswallhalle. Die aufwendig komplett neu renovierte Halle bietet rund 700 Besuchern Platz und ist bereit für die Kicker. Gespielt wird erstmals auf Kunstrasen. Dieser wurde bereits am Montag aus Münster bei Augsburg geliefert und verlegt. „Wir hatten viele fleißige Helfer und es hat sehr gut geklappt“, sagt Thomas Reichenberger, der erstmals mit zwei weiteren Agenturen und dem NFV Osnabrück-Stadt um Turnierleiter Udo Rietmann für die Organisation zuständig ist. Neben dem Kunstrasen wird bei der 30. Auflage zum ersten Mal mit einer festen Rundumbande gespielt, was das Tempo noch etwas erhöhen dürfte.

Der Spielmodus: Hier hat sich im Vergleich zu den Vorjahren auch einiges geändert. Los geht es am 26. Dezember um 14 Uhr mit vier Vierergruppen, aus denen die beiden Erstplatzierten in die nächste Runde einziehen. Nachdem am 27. Dezember vier weitere Vierergruppen gespielt haben, geht es mit je zwei Vierergruppen am 28. und 29. Dezember weiter. Die acht übrig gebliebenen Teams ermitteln dann beginnend mit den Viertelfinals am 30. Dezember den Nachfolger von Titelverteidiger SSC Dodesheide.

Die Favoriten: Nicht zuletzt nach dem überragenden Auftritt beim stark besetzten Dütecup (u.a. 8:0 im Finale gegen Bad Rothenfelde) hat Landesligist SC Türkgücü seinen Ruf als Topfavorit untermauert. Der SCT ist sowieso so etwas wie das „Team Vetter-Cup“. Gleich mit vier Mannschaften ist der Verein beim Turnier vertreten, wobei alle vier direkt am ersten Turniertag ins Geschehen eingreifen. Nach mageren Jahren (letzter Titelgewinn 2008) ist bei der U21 des VfL Osnabrück als höchstklassigem Team die Motivation vor neuer Kulisse besonders hoch, wieder einmal den Thron zu besteigen. Vorjahressieger Dodesheide wird abgesehen davon sicherlich ebenso ein gewichtiges Wort um den Turniersieg mitsprechen wie die anderen starken Bezirksligisten VfR Voxtrup, Spielverein 16 und SC Lüstringen. Dazu lehrte die Vergangenheit, dass es beim Vetter-Cup immer wieder kleinere Überraschungen gibt. Stellvertretend hierfür könnte der mit einigen Technikern besetzte Kreisligist SV Kosova stehen, der 2013 schon im Halbfinale stand.

Die Berichterstattung: Zum Vetter-Cup gibt es eine Rundumversorgung auf allen Kanälen. Neben ausführlichen Berichten in der Neuen Osnabrücker Zeitung gibt es von jedem Spiel unter www.fupa.net/weser-ems einen Liveticker sowie Livemeldungen auf www.noz.de. Ebenfalls mit im Boot ist os1.tv . Der regionale Fernsehsender zeigt jeden Tag ab 21 Uhr das „os1-tv Addi-Vetter-Cup Sportstudio“ mit Aktuellem vom Spieltag. „Bei uns gibt es viele Tore, aber auch Interviews mit Spielern und Trainern, die den Turniertag geprägt haben“, sagt Rene Kemna von os1.tv, der das Sportstudio gemeinsam mit Carina Jannaber moderiert.


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