Bissendorf als bester Gruppendritter für die Hauptrunde qualifiziert - Die Bande im Blickpunkt Indoor-Cup: Hollage souverän

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Im Zweikampf gestellt: Patrick Klöppel für den TSV Venne (rechts) im Spiel gegen Belm-Powe II. Foto: FrankenbergIm Zweikampf gestellt: Patrick Klöppel für den TSV Venne (rechts) im Spiel gegen Belm-Powe II. Foto: Frankenberg

Am Ende kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Nach einer klasse Leistung im entscheidenden Spiel gegen Wallenhorst setzten sich die Kicker des FC Bissendorf mit 2:0 durch und zogen somit als tagesbester Gruppendritter doch noch in die Hauptrunde ein. Der TSV dagegen schied als Gruppenletzter der Gruppe 2 aus .

Dabei hatte es lange nicht danach ausgesehen. Die ersten beiden Spiele gegen Gruppensieger Lechtingen (0:2) und BW Hollage II (2:6) verlor der FCB, der im letzten Spiel auf seine lautstarken Anhänger zählen konnte. Einer von ihnen hatte zwischenzeitlich die Lacher auf seiner Seite, als der angetrunkene Sportsfreund zunächst das Feld stürmte und diesen Ausflug am Ende mit einem unsauberen Abgang über die Rundumbande beendete.

Seine Bissendorfer behielten im letzten Spiel die Nerven und zogen durch zwei Tore vom Matthias Diekmann doch noch in die Hauptrunde ein. Bei einem Remis hätte übrigens der SuS Vehrte, trotz eines Torverhältnisses von Minus 10 und nur drei Punkten, als tagesbester Gruppendritter das Ticket für die Hauptrunde gezogen. Keine Chance hatte die zweite Mannschaft der Hausherren von Concordia Belm-Powe als Gruppenletzter.

In Gruppe 1 dominierte der Titelverteidiger BW Hollage das Feld. Gegen Vehrte (10:0) und Concordia II (11:0) siegten sie zweistellig. Im wohl besten Spiel des Tages gegen den TSV Venne, der ebenfalls auf viele lautstarke Fans bauen konnte, gelang ein knapper 4:3-Sieg. Somit wurden die Hollager ihrer Favoritenrolle am Ende gerecht. Dennis Greif erzielte für den Gruppensieger sieben Tore, wie auch Tardeli Malungu aufseiten der Venner, die als Zweitplatzierter der Gruppe 1 ebenfalls Grund zur Freude hatten. Ein Sonderlob holte sich Malungu von seinem Bruder, dem VfL-Torjäger Addy-Waku Menga ab, der im Venner Fanblock mitfieberte.

Über eine „Sensationelle Resonanz seitens der Zuschauer“ freute sich an diesem ersten Turniertag Veranstaltungsleiter Jürgen Thust vom SV Concordia: „Wir hatten heute weit über 300 Fans und viele spannende Spiele . So einen Auftakt wünscht man sich natürlich“, zeigte er sich erfreut. Für den heutigen zweiten Spieltag erwarte er zudem wieder „super Spiele, da dann die Ruller und die Schledehausener ins Geschehen eingreifen werden.“

Zu zwei kuriosen Unterbrechungspausen kam es im Laufe des Tages, da unter der Zweikampflast des erwähnenswert fairen Turniers zwei Elemente der Rundumbande brachen und ersetzt werden mussten. Aber mit Werner Bergmann und Jens Terhorst hatten die Gastgeber aus Belm schnell zwei Helfer zur Hand, die das Problem beseitigten.


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