Unglückliche 1:2-Niederlage in Fürstenau¨– FCK in Ostercappeln leistungsgerecht 1:1 Achmer findet den Rhythmus nicht - Kalkriese punktet

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In Fürstenau blieb SC Achmer (in Blau) hinter den Erwartungen zurück - hier flankt Rene Erf an Janis Strieder vorbei. Foto: Rolf Kamper.In Fürstenau blieb SC Achmer (in Blau) hinter den Erwartungen zurück - hier flankt Rene Erf an Janis Strieder vorbei. Foto: Rolf Kamper.

Der SC Achmer findet seinen Rhythmus nicht und verharrt in der Abstiegszone. Mit einem leistungsgerechten 1:1 endete das Verfolgerduell der Kreisliga Nord zwischen der SG Ostercappeln-Schwagstorf und dem FC Kalkriese.

Spvg Fürstenau – SC Achmer 2:1 (2:1). Tore: 1:0 (18.), 1:1 Finn Freitag (20.), 2:1 (23.). In Fürstenau verlor die Elf von Trainer Carsten Merhof unglücklich 1:2, wobei den Gästetrainer Entscheidungen des Unparteiischen auf die Palme brachten. So ging dem aberkannten Achmeraner 0:1 laut Merhof kein Foul voraus. „Mein Spieler hat dem Torwart den Ball abgeluchst“, meinte der 44-Jährige und kritisierte, Fürstenaus Führung sei danach „aus stark abseitsverdächtiger Position“ gefallen. Zwar glich Finn Freitag fast im Gegenzug aus. Doch dauerte es gerade einmal drei Minuten, ehe der Gastgeber den frühen Endstand herstellte. Nach der Pause spielten die Gäste fast nur auf ein Tor und erspielten sich Chancen, „die locker zum Sieg gereicht hätten“. Doch Achmer tappte immer wieder in Fürstenaus Abseitsfalle.

SG Ostercappeln-Schwagstorf – FC Kalkriese 1:1 (1:0). Tore: 1:0 (FE/24.), 1:1 Lars Müller (66.); SG verschießt Strafstoß (18.). Nach turbulenten 45 Minuten lag der Gastgeber durch einen verwandelten Strafstoß 1:0 in Führung; einen zweiten Elfmeter jagte die SG zuvor in die Wolken. „Die Leistung schwankte auf beiden Seiten“, meinte FCK-Trainer Frank Baier, der durchdachte Aktionen vermisste und viel dem Zufall geschuldet sah. Erst nach dem Ausgleich durch Lars Müller gewann Kalkriese Oberwasser, vermochte aber wie zuvor der Gastgeber auch nicht die Begegnung zu seinen Gunsten zu entscheiden. Auffälligster Spieler war bei den Gästen Jan Brockmeyer, der seine Kameraden wiederholt anspornte; ohne rechtes Selbstvertrauen fehlte es dem FCK an Durchschlagskraft.


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