Fußball Osnabrück-Sportdirektor zu Hygienekonzept: Hat „gegriffen“

Von dpa

Osnabrücks Sportdirektor, Benjamin Schmedes.Osnabrücks Sportdirektor, Benjamin Schmedes.
Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Osnabrück. Osnabrücks Sportdirektor Benjamin Schmedes hat nach den positiven Coronavirus-Fällen von zwei Lizenzspielern beim Fußball-Zweitligisten das Hygienekonzept des VfL verteidigt.

Die Vorsichts- und Hygienemaßnahmen haben „gegriffen“, sagte er im Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). „Wir haben durch die regelmäßigen Testungen zwei positive Fälle identifiziert, ohne dass zuvor oder nachher Krankheitssymptome aufgetreten sind.“

Durch die erfolgte Quarantäne (bis zum 21. Oktober) für einen Großteil der Mannschaft, haben die Niedersachsen bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einen Antrag auf Absetzung des für Sonntag geplanten Zweitliga-Heimspiels gegen den SV Darmstadt 98 gestellt. Wann die DFL darauf antworten wird, ist noch unklar.

Schmedes befürchtet zudem, dass der VfL auch für das Spiel am 25. Oktober in Heidenheim noch nicht konkurrenzfähig sein wird. „Anders als für viele Arbeitnehmer in anderen Branchen, ist das Homeoffice für Profifußballer nicht sehr effektiv. Und zusätzlich können sie auch nicht aus der Quarantäne kommend auf dem körperlichen Niveau weiterarbeiten wie vor der Quarantäne“, sagte er.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN