Schifffahrt Frachter „Rubina“ freigeschleppt: Vorläufiges Auslaufverbot

Von dpa

Ein Frachter ist auf der Weser auf Grund gelaufen.Ein Frachter ist auf der Weser auf Grund gelaufen.
Foto: NWM-TV

Sandstedt. Die Umstände für die Havarie der „Rubina“ auf der Weser sind noch nicht klar. Kurz vor der Grundberührung gab's Probleme mit der Hydraulikanlage. Das Schiff muss auf Schäden untersucht werden.

Mit Hilfe von vier Schleppern ist am Freitag der Frachter „Rubina“ auf der Weser freigeschleppt worden. Das 180 Meter lange Schiff war am Donnerstagabend bei Sandstedt (Landkreis Cuxhaven) auf Grund gelaufen. Ein erster Freischleppversuch war wegen des Niedrigwassers fehlgeschlagen. Am Freitagvormittag sei es dann gelungen, das Schiff wieder ins Fahrwasser zu bugsieren, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Derzeit liegt die „Rubina“ an einem Kai im Hafen von Brake. Die Seeberufsgenossenschaft in Hamburg erließ ein Auslaufverbot, weil das Schiff Grundberührung hatte. Die „Rubina“ solle nun vermutlich von Tauchern auf mögliche Schäden am Rumpf untersucht werden, so der Polizeisprecher. Von einem Wassereinbruch habe die Crew aber nichts berichtet. Zudem müsse die Ruderanlage repariert werden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Die Polizei geht nach bisherigen Erkenntnissen von einem technischen Defekt als Ursache aus. Nach Angaben der beiden Lotsen, die an Bord des Schiffes waren, gab es kurz vor dem Aufgrundlaufen Probleme mit der Hydraulikanlage. Das Schiff fährt unter portugiesischer Flagge, ist mit Stahl beladen und war am Donnerstag gegen 19.00 aus dem Bremer Hafen mit Ziel USA ausgelaufen.


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