Prozesse ADAC: Lösung für VW-Diesel „gutes Ergebnis“ für viele

Von dpa

ADAC-Präsident August Markl lächelt. Foto: Thomas Frey/dpa/ArchivbildADAC-Präsident August Markl lächelt. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild
Thomas Frey/dpa/Archivbild

Braunschweig. ADAC-Chef August Markl hält den Diesel-Vergleich zwischen VW und Verbraucherschützern insgesamt für eine zufriedenstellende Lösung.

„Die Einigung im Konflikt um Entschädigungszahlungen für Dieselbesitzer ist für einen großen Teil der betroffenen Verbraucher ein gutes Ergebnis“, erklärte er am Freitag in München. Dass Kunden ausgenommen seien, die ihren Wagen erst nach 2015 kauften oder beim Kauf nicht in Deutschland wohnten, sei für die Betroffenen jedoch „bedauerlich“, schränkte Markl ein.

„Für viele Verbraucher gibt es nach fünf Jahren jetzt eine Entschädigung, die ihnen einen langen Gang durch die gerichtlichen Instanzen erspart“, erklärte er. Die von VW zugesagte Transparenz bei der Abwicklung der Zahlungen müsse nun neues Vertrauen schaffen. „Insofern begrüße ich es, dass unabhängige Wirtschaftsprüfer die Zahlungen überprüfen und eine Ombudsstelle eingerichtet wird.“

Nach langen Verhandlungen und zwischenzeitlich heftigem Streit hatten VW und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) am Freitag ihr gemeinsam entworfenes Entschädigungspaket vorgestellt. Rund 260 000 Besitzer von Dieselautos der VW-Konzernmarken sollen zwischen 1350 und 6257 Euro bekommen - je nach Typ und Alter des Fahrzeugs.


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