1:1 gegen Hannover 96 Gebre Selassie rettet Werder Bre,men einen Punkt

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Der fliegende Finne: Werders Abwehrchef Niklas Moisander (rechts) klärt den Ball vor dem Hannoveraner Ihlas Bebou (Mitte) und Mitspieler Ludwig Augustinsson. Foto: Witters / Tim GroothuisDer fliegende Finne: Werders Abwehrchef Niklas Moisander (rechts) klärt den Ball vor dem Hannoveraner Ihlas Bebou (Mitte) und Mitspieler Ludwig Augustinsson. Foto: Witters / Tim Groothuis

dpa/kni Bremen. Nach der großen Euphorie inklusive des Traums von Europa hätte die Bundesliga-Saison für Werder beinahe mit einen herben Dämpfer begonnen. Doch Theodor Gebre Selassie rettete den Bremern mit seinem Treffer in der 86. Minute zum 1:1 (0:0) zumindest einen Punkt im Heimspiel gegen Hannover 96.

Theodor Gebre Selassie hat Werder Bremen im Nordduell gegen Hannover 96 vor einen Fehlstart in die Saison der Fußball-Bundesliga bewahrt. Der Abwehrspieler rettete den ambitionierten Hanseaten mit seinem Treffer in der 85. Minute zum 1:1 (0:0)-Endstand wenigstens einen Punkt. Joker Hendrik Weydandt hatte die Niedersachsen in der 76. Minute nur eine Minute nach seiner Einwechselung in Führung geschossen und die Hoffnung auf den ersten Sieg der Hannoveraner in Bremen seit dem März 2003 genährt. Am Ende war die Punkteteilung dennoch gerecht.

Werder-Sportchef Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt hatten noch vor dem ersten Spieltag die Europapokal-Plätze als Saisonziel ausgegeben. Doch blieben die Bremer trotz ihrer hohen Investitionen gegen überzeugende Gäste hinter den Erwartungen.

Eine Viertelstunde sahen die 42100 Zuschauer im ausverkauften Bremer Weserstadion bei strömenden Regen zunächst zwei sehr zögerliche Mannschaften. Dann wurde Werder, angetrieben vom einsatzfreudigen Neuzugang Davy Klaassen besser. Gegen Ende der zweiten Hälfte übernahmen die Gäste aber die Kontrolle.

Nach der Pause wurde die Partie besser. 96-Stürmer Niclas Füllkrugs Versuch aus der zweiten Reihe ging knapp vorbei (47.). Fast im Gegenzug hatte Schwedens WM-Fahrer Ludwig Augustinsson die erste Großchance für die Bremer auf dem Fuß. Werder-Trainer Kohfeldt musste nach 52 Minuten notgedrungen wechseln. Kapitän Max Kruse verließ humpelnd den Rasen, Milot Rashica kam. Das Spiel blieb dennoch deutlich munterer als noch in der ersten Hälfte.

Neuer Schwung kam bei den Bremern durch die Einwechslung von Sturm-Legende Claudio Pizarro (67.). Der von den Werder-Fans mit stehenden Ovationen begrüßte Peruaner hatte fünf Minuten nach seinem Comeback im Bremer Trikot sogar die Chance zur Führung. Eine Flanke von Augustinsson setzte der beste ausländische Bundesliga-Torjäger über das Tor. Nur drei Minuten später landete ein Kopfball des 39-Jährigen auf dem Netz.

Während Werder weiter auf die ersten drei Punkte spielte, konterte 96 eiskalt. Der gerade zuvor eingewechselte Weydandt stand nach Zuspiel von Bebou frei vor Pavlenka, der keine Chance beim Schuss des Debütanten hatte. Doch Gebre Selassie sorgte aus Sicht der Bremer wenigstens für einen Punkt.


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