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07.02.2018, 06:21 Uhr zuletzt aktualisiert vor KOMMENTAR

An Neubau der Bernhardschule in Sögel führt kein Weg vorbei

Kommentar von Christian Belling

Über die Zukunft der Bernhardschule in Sögel wird aktuell in den politischen Gremien diskutiert. Foto/Archiv: Christian BellingÜber die Zukunft der Bernhardschule in Sögel wird aktuell in den politischen Gremien diskutiert. Foto/Archiv: Christian Belling

Sögel. In Sögel wird über die Zukunft der Bernhardschule diskutiert. Dabei liegen die Optionen Neubau oder Sanierung auf dem Tisch. Ein Kommentar.

Wilfried Meyer, Vorsitzender des Schulausschusses der SG Sögel hat mit seiner Aussage in der Diskussion über einen Neubau oder einer Sanierung der Bernhardschule definitiv recht: Beide Varianten mit Zahlen jeweils über der Fünf-Millionen-Euro-Marke sind teuer.

Doch wenn die Differenz zwischen den beiden Optionen nach Schätzungen des Planungsbüros nicht mal 500.000 Euro beträgt, liegt die Entscheidung auf der Hand. Ein Altbau bleibt trotz bester Sanierung ein Altbau mit begrenzten Möglichkeiten. Dagegen bietet ein Neubau die Option, gleich mögliche künftige Bedarfe hinsichtlich des Platzangebots sowie aktuelle Standards in Bezug auf Technik und Optik zu berücksichtigen.

Während sich hier eine klare Tendenz abzeichnet, steht die Standort-Debatte noch bevor. Dabei darf das Argument der fehlenden Turnhalle vor Ort nicht ausschlaggebend gegen den bisherigen Platz sein.

Denn wer dies angibt, muss erst mal einen besseren Schulstandort vorlegen, der möglichst nah an den Wohngebieten, zugleich verkehrsgünstig gelegen ist und eine Turnhalle vorweist. Das Schulzentrum an der Schlaunallee hat eine Halle, aber schon jetzt problematische Verkehrsverhältnisse zu den Stoßzeiten zu Unterrichtsbeginn und -ende.


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