05.08.2013, 18:07 Uhr

Die Friedensstadt für junge Leute Feiern und Leben in Osnabrück


sph/pm Osnabrück. Mit Herz im Herzen der Stadt: Wer shoppen, prokrastinieren oder einfach nur urbanes Lebensgefühl tanken möchte, muss nicht weit fahren: In Osnabrück hat sich in den vergangenen Jahren einiges für junge Leute getan. Ein Überblick.

Tagsüber, abends und nachts – in Osnabrück setzt sich zu allen Tageszeiten immer mehr das Bild einer freundlichen Studentenstadt durch. Passend dazu sind in den vergangenen Jahren immer mehr alternative Läden, Szenetreffs und kulturelle Veranstaltungen speziell für die jüngere (und jung gebliebene) Zielgruppe entstanden.

Viele Beispiele dafür finden sich in der Redlingerstraße, die bis vor drei Jahren ein kleines Schattendasein in Osnabrücks Zentrum fristete. Heute freuen sich dort Spätaufsteher über leckeres Frühstück in den Bistros bis mindestens mittags – und darüber, dass sie dann schon mitten drin sind in der City. Die Shoppingtour lässt sich so auch am besten gleich vor Ort, in der Redlingerstraße, starten: „Go strange“ wird von zwei Schwestern geführt und bietet Frauen- sowie Herrenkleidung, Schmuck und Schuhe an. Auch Bio- und Fairtrade-Marken sind hier zu finden. Fast nebenan bietet „Made in Osnabrück“ handgemachtes Kunsthandwerk – hier wird ein Buch schon mal zum Schlüsselbrett oder ein Skateboard zur Garderobe.

In der Herrenteichstraße gibt es weitere ausgefallene Boutiquen für Geschenke oder besondere Kleidung: bei „Miss. Robinson“ etwa selbst Entworfenes aus zarten Stoffen und den dazu passenden Schmuck, Accessoires und Möbelstücke.

Nachtgeschäfte

Wer ganz anders shoppen und handeln will, hat sich die beiden Nachtflohmärkte im Mai und September in der Innenstadt notiert, um dort ausgiebig nach Vintage-Kram und Mokkatässchen zu stöbern.

Pause vom Shoppen? Kaffeetechnisch ist Osnabrück in den vergangenen Monaten zum „Mokka-Mekka“ geworden. Vielerorts duftet und zischt es, wenn die Bohnen aus den glänzenden Maschinen in kleinen und dickwandigen Tassen landen. Auf individuellen Wunsch frisch geröstet wird in der Rösterei in der Altstadt. Wer sich für die Technik der Maschinen interessiert, ist im Kaffeeladen in der Krahnstraße bestens aufgehoben. Ein besonderes Ambiente sowie Bioprodukte und selbst gemachten Kuchen gibt es im Barösta in der Redlingerstraße. Das Lieblingskaffee gegenüber vom Theater bietet neben Kaffee und Co. schöne Dinge fürs Ambiente, und bei Péral in der Dielingerstraße gibt es den „Wohlfühl-Kaffee“ an Stehtischen, quasi als Abschluss nach den leckeren spanischen Spezialitäten.

Einmal von oben auf das Ganze schauen? Hier sind drei Orte, die Überblick verschaffen: der Kirchturm der Marienkirche auf dem Markt, der Gertrudenberg am Bürgerpark und die neue Aussichtsplattform auf dem Piesberg, von der man in 200 Meter Höhe auch den Steinbruch und den Naturpark bewundern kann.

Den Einstand in den Abend geben Bars mit speziellen Angeboten und Happy Hours. Eine der ältesten Kneipen in Osnabrück ist der Grüne Jäger, in der man zum Kickern ein frisch gezapftes Osnabrücker Pils bekommt. Wohltuend anders kommt das Grand Hotel am Schlosswall daher, das von seinen Gästen liebevoll das „Wohnzimmer für Junggebliebene mit Indierock-Hintergrund“ genannt wird. Tipp: Tatort-Rudelgucken am Sonntagabend.

Tanzen bis zum Morgen

Für Cocktail-Liebhaber gibt es unter anderem das Polly Esther’s am Domhof oder das Culina am Mösercarrée, beide mit einer großen Auswahl an alkoholischen und nicht alkoholischen Cocktails. Anschließend zünden Feierwillige in einem der vielen Clubs die nächste Stufe und tanzen bis zum Morgengrauen. Ein Anlaufpunkt für viele ist das Alando Palais, aber auch der Güterbahnhof mit vier verschiedenen Clubs ist bei Studenten und jungen Leuten sehr beliebt. Und eines wissen wir ja jetzt: Das Frühstück bekommen Spätaufsteher zur Not auch noch mittags.


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