05.08.2013, 17:59 Uhr

Die „Alles-was-du-willst-Stadt“ Osnabrück bietet viel auf wenig Raum


sph Osnabrück. Fragt man das „Tolopen Volk“, also die zugezogenen Mitmenschen, nach ihrer Meinung über Osnabrück, kommt oft die Antwort: „Eine schöne Stadt mit genau der richtigen Größe und toller Lebensqualität.“

Den eingefleischten Osnabrückern war das selbstverständlich immer schon klar – und in der Tat: Die Hasestadt bietet viel Kultur, Natur und urbanes Leben auf relativ kleinem Raum.

Wenn morgens in der guten Stube Osnabrücks, dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus, die Kaffeemaschinen in den Cafés angeworfen werden, beginnt das Leben in der Friedensstadt. Eingefasst von den rot-orangen Giebelhäusern auf der einen und der Marienkirche auf der anderen Seite, schlägt hier das Herz der Stadt. Und die Herzen der Besucher schlagen höher beim Aufstieg auf den Turm der gotischen Hallenkirche – nicht nur aufgrund der 190 Treppenstufen, sondern auch wegen der tollen Aussicht über die Stadt, die seit einigen Jahren Mitglied der „Historic Highlights of Germany“ ist. Zu ihrer Geschichte gehört auch das Leben und Wirken des weltbekannten Schriftstellers Erich Maria Remarque, dessen Tun im nach ihm benannten Friedenszentrum am Markt dokumentiert wird. Für die Werke des von den Nationalsozialisten verfolgten Osnabrücker Malers Felix Nussbaum schuf Daniel Liebeskind mit dem Felix-Nussbaum-Haus eindrucksvolle „Räume gegen das Vergessen“. Beide Namen stehen exemplarisch für die Kulturstadt Osnabrück – und ihre Bemühungen um eine reiche und vielfältige kulturelle Szene.

Historisches Highlight

Osnabrück als historisches Highlight – warum dieser Titel nicht von ungefähr kommt, erfährt der geneigte Besucher nur wenige Schritte hinter dem Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Friede geschlossen wurde: Die Osnabrücker Altstadt zählt zu den urigsten und gemütlichsten ihrer Art in Norddeutschland. Dafür sorgen zahlreiche Kneipen, Restaurants, aber auch Galerien und kleine Läden, die dem „Heger-Tor-Viertel“ einen exklusiven und liebenswürdigen Touch verleihen. Ein „flotter Dreier“ in der Traditions-Gaststätte Grüne Gans, selbst gebrautes Bier nach alter Art in der Hausbrauerei Rampendahl in der Hasestraße oder Konzerte und Kabarett in der Lagerhalle – in Osnabrücks Altstadt werden abends keine Bürgersteige hochgeklappt.

Das Bindeglied zur Großen Straße, dem Mekka für Shopping-Liebhaber, ist die Krahnstraße, die mit vielen inhabergeführten Läden alternatives Einkaufsflair verbreitet. Für Osnabrücker und Besucher von außerhalb gleichermaßen schlägt zwischen Nikolaiort und Neumarkt das Shopping-Herz höher: Markenstores, Boutiquen, Kaufhäuser – darunter mit L + T das größte familiengeführte Modehaus Norddeutschlands – Osnabrücks City mit ihrem attraktiven Einzelhandels-Mix lädt an sechs Tagen in der Woche zum Bummeln ein.

Familienglück in der City

Ideal zum Verabreden, Flanieren und Einkaufen sind auch Johannisstraße und Kamp-Promenade. Tipp für Familien: Zwischen Osterberger Reihe und Alter Münze lässt es sich hervorragend im Straßencafé relaxen, während der Nachwuchs in Sichtweite auf dem urbanen Abenteuer-Spielplatz Freu(n)de findet.

Auch außerhalb der City werden unternehmungsfreudige Mitmenschen fündig. Wasserspaß im Nettebad, 300 Millionen Jahre Erdgeschichte am Piesberg, tierische Erkenntnisse im Zoo am Schölerberg oder sportliche Höhepunkte beim Kult-Verein VfL: Osnabrück hat viel zu bieten – und alles ist bequem mit dem Fahrrad zu erreichen.

Mehr Informationen unter www.osnabrueck.de


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