26.12.2013, 15:55 Uhr

Dramatikerpreis, Einladungen, Nominierungen, Tanzglanz Erfolgreiches Theaterjahr in Osnabrück

Gewinner des Dramatikerpreises: Thomas Köck. 

            

              Foto: Egmont SeilerGewinner des Dramatikerpreises: Thomas Köck. Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Einzigartig das Engagement in der Theaterlandschaft, ungewöhnlich die Form der Jurierung: Der Osnabrücker Theaterverein vergab erstmals den neu geschaffenen „Osnabrücker Dramatikerpreis“.

Aus 288 Einsendungen von Stückkonzepten fiel die engere Auswahl einer vierköpfigen Jury auf sechs Jungautoren, deren Entwürfe während eines Workshops diskutiert und beraten wurden. Thomas Köck heißt nun der erste Preisträger, der mit 6000 Euro und der Uraufführung seines Stückes im Mai 2014 im Osnabrücker Theater ausgezeichnet wird, gefolgt von Sascha Hargesheimer und Tobias Steinfeld mit je einem 2. Preis (1000 Euro).

Auch sonst war 2013 ein erfolgreiches Jahr für das Osnabrücker Theater: Nicht nur waren Schauspiel-Inszenierungen zum Mülheimer Dramatikerwettbewerb, zu den Berliner Autorentheatertagen, nach Stuttgart und Temeswar eingeladen worden. Die wichtigen Fachzeitschriften wie „Theater heute“, „Opernwelt“ und „Die deutsche Bühne“ nominierten mehrere Opern- und Schauspielinszenierungen sowie Nachwuchskünstler als herausragend. Das glänzend konzipierte „Spieltriebe“-Festival zum Thema „Total real“ eröffnete virulente Einblicke in laufende Produktionsprozesse von Realität.

Die Tanzsparte entwickelte mit einer hochkarätig besetzten Tanzgala und der Rekonstruktion von Mary Wigmans „Le Sacre du Printemps“ überregionale Strahlkraft. Mehr dazu auf der Kultur-Rückblicksseite.


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