26.12.2013, 15:53 Uhr

„Alle Menschen werden Brüder“: Klassik-Open-Air vor dem Osnabrücker Dom

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Osnabrück. Die Bühne für das Klassik-Open-Air vor dem Dom zählt zu den größten, die Veranstaltungstechniker Henning Schöer bisher in Osnabrück aufgebaut hat.

Auch sonst war es ein Konzert der Superlative: Ein Doppelorchester, bestehend aus den Musikern der Wolgograder Philharmoniker und des Osnabrücker Symphonieorchesters, drei Osnabrücker Chöre und 2500 zahlende Gäste, die bei eher sibirischen Temperaturen tapfer ausharrten – wie die zahlreichen Zaungäste, die verfolgten, wie Andreas Hotz den Klangapparat durch Beethovens neunte Sinfonie führte.

„Alle Menschen werden Brüder“, diese zentrale Botschaft wollte das deutsch-russische Gemeinschaftsprojekt vermitteln. Das Konzert war der vorläufige Abschluss einer Kooperation, die Ende Januar mit einer Gastspielreise des Osnabrücker Orchesters nach Wolgograd begonnen hatte. Das Orchester nahm dort teil an den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Endes der Schlacht um Stalingrad.

Organisiert hatte dieses Brückenbau-Projekt der Geiger Christian Heinecke – für sein Engagement wurde er Anfang Dezember mit der Bürgermedaille der Stadt geehrt. Ein Ansporn, die Kooperation weiterzuführen? Foto: Pentermann


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