20.12.2013, 16:19 Uhr

Veranstaltungen rund um Vordemberge-Gildewart Osnabrück feiert „VG“


Osnabrück. 2013 feierte Osnabrück seinen großen Sohn, den konstruktivistischen Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart.

Kunstliebhaber nennen ihn nur „VG“, den konstruktivistischen Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart . Der 1899 in der Osnabrücker Altstadt geborene Künstler hat im letzten Jahrhundert Karriere gemacht. Die Kunstwelt kennt seinen Namen. Zum 50. Todestag des Künstlers – er starb am 19. Dezember 1962 – richtete die Stadt Osnabrück das „VG-Jahr“ aus, eine Veranstaltungsreihe mit vielfältigen Formaten zum Andenken an diesen Künstler.

Kern der Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr ist die große VG-Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum und Felix-Nussbaum-Haus. Die aus dem Museum Wiesbaden übernommene Ausstellung gibt einen Überblick über Vordemberge-Gildewart als Maler, Typograf und Gestalter. Die Region Osnabrück punktet parallel mit „Vielfältige Gestaltung“: Das Ausstellungsprojekt versammelt zwölf Projekte mit konkreter Kunst heute, die sich auf Vordemberge-Gildewart beziehen lässt. Im Dezember wird die letzte der Ausstellungen dieser Reise im Osnabrücker Kreishaus eröffnet.

Dazu gibt es viele weitere Aktivitäten. „VG“ wird mit Azubi-Projekten der Handwerkskammer ebenso gefeiert wie mit einem „VG“-Bus der Osnabrücker Stadtwerke und weiteren Aktionen. Vordemberge-Gildewart erreicht eine bis dahin kaum gekannte Präsenz in Stadt und Region. Zu den Höhepunkten des VG-Jahres gehört weiter die Einweihung einer Stele im Osnabrücker Heger-Tor-Viertel am 2. September.

Doch wie geht es mit Osnabrück und „VG“ nach Ablauf des Jubiläumsjahres weiter? Inzwischen kümmert sich ein Arbeitskreis um Projektideen , mit denen die Beschäftigung mit „VG“ kontinuierlich gestaltet werden kann. VG und Osnabrück: Es geht weiter.


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