04.12.2020, 08:10 Uhr

Rüssel voraus! „Kui Buri“ weist in die Zukunft

Auf über 6200 Quadratmetern sollen sich die Elefanten künftig wohlfühlen im Auf über 6200 Quadratmetern sollen sich die Elefanten künftig wohlfühlen im "Kui Buri"-Elefantenpark des Zoo Osnabrück. Dan Pearlman Erlebnisarchitektur

Osnabrück. Es wird ein weiterer Meilenstein für den Osnabrücker Zoo: „Kui Buri“ heißt das geplante Elefantental, das dem Zoo nach der Vergrößerung und Modernisierung der bestehenden Anlage auch zukünftig die Möglichkeit bietet, die Asiatischen Elefanten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in einer natürlichen Sozialstruktur halten und züchten zu können.

Die heutige Elefantenanlage erfüllt zwar immer noch die nach Säugetiergutachten geltenden Mindestanforderungen, jedoch entsprechen die vorhandenen Gehegenutzflächen nicht mehr den Ansprüchen einer richtungsweisenden Elefantenhaltung und somit auch nicht dem Selbstverständnis des Zoo Osnabrücks, seinem Tierbestand bestmögliche Bedingungen zu bieten. Der wichtigste Grund für die Erweiterung ist die bevorstehende Vergrößerung der Elefantenherde durch die bevorstehenden Geburten. 

Philipp Hülsmann
Auch der bisher jüngste Elefant im Zoo, der kleine Minh-Tan (r.), profitiert vom "Kui Buri"-Projekt.

Das „Kui Buri“-Elefantental folgt dem Gesamtkonzept des Zoo Osnabrücks, seine Tiere geographisch gegliedert in verschiedenen Themenbereichen zu halten. Als letztes Großprojekt der Neuzonierung wird das Elefantental die bestehende asiatische Themenwelt Angkor Wat ergänzen und in Richtung der westlichen Zoogrenze erweitern. 

Völlig neue Perspektiven

Durch die Baumaßnahme wird die Anbindung der Höhenstege an den restlichen Besucherrundweg komplettiert. Das erweiterte Wegenetz ermöglicht die barrierefreie Einsehbarkeit auf verschiedenen Höhenniveaus. Das Planungsgebiet der Maßnahme erstreckt sich über eine Fläche von 1,6 Hektar. Nach Fertigstellung der Maßnahme stehen den Dickhäutern über 6200 Quadratmeter an abwechslungsreichen Außenanlagen zur Verfügung, bestehend aus drei Herdengehegen, einem Gehege für Jungbullen und zwei Bullenkralen. Das Besuchererlebnis wird durch die Schaffung neuer Perspektiven und Einsichtmöglichkeiten sowie eine gezielte Kulissenpflanzung erhöht und durch umfangreiche Lern- und Erlebnisstationen ergänzt. Zur Vervollständigung der zukünftigen Themenwelt „Kui Buri“ ist geplant, dass Binturongs und Hirschziegenantilopen als Begleittierarten einziehen. 

Auf Spenden angewiesen

Um das Investitionsvolumen für dieses Leuchtturmprojekt stemmen zu können, ist der Zoo auf Spendengelder angewiesen. Daher hat der Zoo zahlreiche Produkte entwickelt und sich als Marke neu aufgestellt: Weiß- und Rotwein, Grillwürste, Bier, Pralinen, Stofftiere, Puzzles und vieles weitere ist bereits erhältlich oder wird demnächst angeboten, um mit Gelder für die Erweiterung der Elefantenanlage einzusammeln. Auch Spenden sind natürlich möglich, auch Unternehmen können sich in vielfacher Hinsicht engagieren. Informationen finden sich unter www.zoo-osnabrueck.de/ruessel-voraus/ruessel-voraus. 2023 soll der erste Spatenstich für „Kui Buri“ erfolgen.

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