Der Fall Judith Thijsen Ein Mord bleibt ungesühnt: Über die Stärken und Schwächen des Rechtsstaats

In einem Wald nahe des Klosters Loccum bei Bad Rehburg wurde die Leiche von Judith Thijsen gefunden.In einem Wald nahe des Klosters Loccum bei Bad Rehburg wurde die Leiche von Judith Thijsen gefunden.
Foto: Michael Gründel, Grafik: NOZ

Osnabrück. Eine weibliche nackte Leiche, ein vorbestrafter Sexualstraftäter, mehrere Gerichtsverfahren – und doch gibt es im Fall Judith Thijsen auch nach fünf Jahren kein rechtskräftiges Urteil. Warum? Das erfahren Sie in dieser Folge "Nachschlag".

Im "Nachschlag" stellt Moderatorin Louisa Riepe einmal pro Woche das stärkste Thema aus "XL", dem digitalen Wochenend-Paket auf unserer Webseite und in der App, genauer vor. Journalisten erzählen von ihren Recherchen, gewähren Einblick in ihre Erfahrungen vor Ort und beziehen Stellung zu den Themen, die Norddeutschland bewegen.

Im September 2015 stirbt die 23-jährige Judith Thijsen. Die Umstände ihres Todes sind bis heute rätselhaft – und das, obwohl sich ein vorbestrafter Sexualstraftäter bereits zweimal für den Mord an ihr vor Gericht verantworten musste. Der Fall offenbart die Stärken und Schwächen des deutschen Justizsystems, findet Journalist Dirk Fisser. Im Podcast berichtet er ausführlich von dem Fall und den Treffen mit Judiths Vater, der damals die Leiche seiner eigenen Tochter fand.

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Die aktuellen Geschichten des Wochenendes erscheinen immer donnerstags auf www.noz.de/xl.

Fragen und Anregungen zum Podcast können Sie per Email senden an podcast@noz.de.


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