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Bekannte Persönlichkeiten Diese Prominenten sind im Jahr 2020 gestorben

Von dpa, Redaktion

Auch in diesem Jahr nehmen wir Abschied von bekannten Persönlichkeiten. Foto: dpa/Lukas SchulzeAuch in diesem Jahr nehmen wir Abschied von bekannten Persönlichkeiten. Foto: dpa/Lukas Schulze

Berlin. Welche Musiker, Schauspieler, Sportler und andere Berühmtheiten starben im Jahr 2020? Hier finden Sie einen Überblick.

Eine chronologische Übersicht der prominenten Todesfälle 2020:

Musiker Allan Mirrell (29. März)

Foto: imago images/ZUMA Press

Der US-Musiker Alan Merrill, Autor des Hitsongs "I Love Rock 'n' Roll", ist im Alter von 69 Jahren nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Laut seiner Tochter habe er gerade an einem neuen Album gearbeitet. Merrill hatte "I Love Rock 'n' Roll" 1975 als Mitglied der Band Arrows geschrieben. 1982 veröffentlichte die Sängerin Joan Jett ein Cover des Songs, das weltweit zum Erfolg wurde.

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (28. März)

Foto: dpa/Boris Roessler

Die Leiche des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer (CDU) wurde in Hochheim im Main-Taunus-Kreis an einer ICE-Strecke entdeckt, teilte die Polizei mit. "Aufgrund der Gesamtumstände" gingen die Ermittler von einem Suizid aus, hieß es in einer Presseerklärung.

Der promovierte Jurist wurde als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gehandelt, sollte dieser bei den Landtagswahlen 2023 nicht wieder antreten.

Asterix-Zeichner Albert Uderzo (24. März) 

Der französische Zeichner Albert Uderzo, der zusammen mit René Goscinny die pfiffigen Gallier Asterix und Obelix erschuf, ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Er sei im Schlaf in Neuilly, einem Vorort von Paris, an einem Herzinfarkt gestorben. Bereits in den vergangenen Wochen sei er sehr müde gewesen, sagte sein Schwiegersohn Bernard de Choisy.  

Foto: dpa/epa belga Walschaerts/BELGA

Country-Sänger Kenny Rogers (20. März)

Der Country- und Popmusiker Kenny Rogers ist am 20. März im Alter von 81 Jahren in Sandy Springs im US-Bundesstaat Georgia gestorben. Die Karriere des US-Sängers von Hits wie "Islands In The Stream", "The Gambler" oder "Lucille" umfasste sechs Jahrzehnte, in denen er "eine unauslöschliche Spur in der Geschichte der amerikanischen Musik hinterlassen" habe, wie die Familie schrieb. Er gewann drei Grammys. 

Foto: afp/Suzanne Cordeiro

Schauspieler Max von Sydow (8. März)

Der internationale Filmstar Max von Sydow ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Das teilte die Witwe des französisch-schwedischen Schauspielers mit. Sie verkünde seinen Tod "mit gebrochenem Herzen und unendlicher Trauer und extremen Schmerz", sagte die französische Dokumentar-Filmemacherin. Demnach starb von Sydow am Sonntag, 8. März. Die beiden waren seit 1997 verheiratet, einige Jahre später nahm der Schwede die französische Staatsbürgerschaft an. Der 1929 in Lund geborene von Sydow wirkte in seiner langen Karriere in vielen Horror- und Fantasy-Filmen mit, darunter "Der Exorzist" und "Das siebente Siegel" des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergman. Zuletzt spielte er unter anderem in der Erfolgsserie "Game of Thrones" die Rolle der Dreiäugigen Krähe. 

Max von Sydow.

DDR-Schlagerstar Peter Wieland (2. März)

Der einstige DDR-Schlagerstar Peter Wieland ist tot. Wieland sei in der Nacht zu Montag in Berlin im Alter von 89 Jahren gestorben, teilte das Künstlerbüro Show Express Könnern, das den Künstler vertrat, auf Anfrage mit. Wieland gehörte zu den festen Größen in DDR-Fernsehshows wie "Kessel Buntes" und "Da liegt Musike drin", wo er auch zusammen mit Frederic auftrat. Er hatte sie 1966 beim Gesangsunterricht entdeckt und heiratete die Sängerin 1977. Als Duo wurden beide 1981 von Erich Honecker 1981 mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet, zwei Jahre später trennte sich das Paar.

Der deutsche Schlagersänger Peter Wieland ist tot. Foto: imago images/Andreas Weihs

ZDF-Sportreporter Eberhard Figgemeier (1. März)

Der ZDF-Sportreporter Eberhard Figgemeier ist am Sonntag, 1. März, im Alter von 73 Jahren gestorben. Das teilte der Sender mit. Der Sender nannte den Tod "überraschend". Figgemeier hatte unter anderem die "Katastrophe von Heysel" kommentiert. Er war einer der bekanntesten Sport-Journalisten des Zweiten, kommentierte vor allem Fußball, Tennis und Eiskunstlauf. Er war als Programmchef zudem maßgeblich an der Produktion der Olympischen Spiele zwischen 1996 und 2008 beteiligt. Zudem arbeitete er zwischenzeitlich als Leiter des "Aktuellen Sportstudios".

Foto: imago images/Sven Simon

Schauspieler und Autor Burkhard Driest (27. Februar)

Der Schauspieler und Autor Burkhard Driest ist tot. Driest sei am Donnerstag nach langer Krankheit in Berlin im Alter von 80 Jahren gestorben, teilte seine Familie am Freitag mit. Der 1939 in Stettin geborene Driest wurde unter anderem als Schauspieler in Filmen von Rainer Werner Fassbinder, Reinhard Hauff sowie in Inszenierungen des Regisseurs Peter Zadek bekannt. Auch als Drehbuch- und Theaterautor machte er sich einen Namen, unter anderem für Filme wie "Endstation Freiheit" und "Falco meets Amadeus". 

Der Schriftsteller Burkhard Driest ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Foto: dpa/Uwe Zucchi

Ägyptens Ex-Machthaber Husni Mubarak (25. Februar)

Der frühere ägyptische Staatschef Husni Mubarak starb im Alter von 91 Jahren in einem Militärkrankenhaus in Kairo. Mubarak hatte Ägypten ab 1981 drei Jahrzehnte lang mit harter Hand regiert. Der langjährige Staatschef wurde 2011 während des Arabischen Frühlings gestürzt.

Der "Pharao", wie Mubarak während seiner Amtszeit häufig genannt wurde, war im Oktober 1981 von seinem Posten als Vizepräsident an die Staatsspitze gerückt. Mit einem mächtigen Polizeiapparat und einer Partei nach seinen Vorstellungen festigte Mubarak in den Folgejahren seine Macht. Die Wut über die fehlenden Perspektiven, wirtschaftlichen Stillstand und die politische Unterdrückung entluden sich schließlich Anfang 2011, angeheizt durch die Revolte in Tunesien. Unter dem Druck von Massenprotesten trat Mubarak im Februar 2011 zurück. Er wurde anschließend mehrfach vor Gericht gestellt.

Foto: imago images/UPI Photo

Regisseur Joseph Vilsmaier (11. Februar)

Der durch eine Vielzahl von Kinofilmen wie "Herbstmilch" oder "Comedian Harmonists" bekannt gewordene Regisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier ist tot. Vilsmaier starb am Dienstag im Alter von 81 Jahren friedlich in seinem Zuhause im Beisein seiner Töchter Janina, Theresa und Josefina, wie die Familie mitteilen ließ. Er könne auf ein "glückliches Leben und ein außergewöhnliches Lebenswerk" zurückblicken.

Foto: imago images / Sven Simon

Schauspieler Kirk Douglas (5. Februar)

Hollywood-Star Kirk Douglas ist mit 103 Jahren gestorben. Sein Sohn, der Schauspieler Michael Douglas, teilte dies am Mittwoch auf Instagram und Facebook mit. Ein Agent des Sohnes bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit der Stellungnahme. Kirk Douglas drehte mehr als 80 Filme, seine berühmteste Rolle war die des Sklavenanführers "Spartacus" in dem gleichnamigen Historienepos.

"Mit großer Trauer verkünden meine Brüder und ich, dass Kirk Douglas uns heute im Alter von 103 Jahren verlassen hat", hieß es in der Mitteilung von Michael Douglas. Für die Welt sei er eine Legende aus dem goldenen Zeitalter des Films gewesen, "aber für mich und meine Brüder Joel und Peter war er einfach Vater". 

Foto: dpa/Paul Buck/epa

Bestseller-Autorin Mary Higgings Clark (31. Januar)

Die amerikanische Krimi-Autorin Mary Higgins Clark, Verfasserin von Dutzenden Bestsellern, starb im Alter von 92 Jahren friedlich im Kreise von Freunden und Familie, teilte ihr Verlag Simon & Schuster auf Twitter mit. "Mit tiefer Trauer nehmen wir von der "Königin der Spannung" Abschied", hieß es in der Mitteilung. Auf der Webseite der Autorin gab ihr Verlagshaus an, dass Higgins in Naples (Florida) gestorben sei.

Ihre Krimis wie "Warte bis du schläfst", "Schrei in der Nacht" oder "Sieh dich nicht um" haben sich millionenfach verkauft und sind zum Teil verfilmt worden. Sie schrieb bis ins hohe Alter. In den letzten Jahren brachte sie Titel wie "Mit deinem letzten Atemzug", "Du bist in meiner Hand" und "Einsam bist du und allein" heraus.

Foto: Mike Derer/AP/dpa

Schriftsteller Christoph Meckel (30. Januar)

Der Schriftsteller und Grafiker Christoph Meckel starb im Alter von 84 Jahren in Freiburg. Zu Meckels Werk zählen unter anderem 29 Gedichtbände, die 2015 in einer Gesamtausgabe unter dem Titel "Tarnkappe" erschienen. 1980 veröffentlichte er außerdem den autobiografischen Roman "Suchbild". Für sein Schaffen ist er bereits vielfach ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde er mit dem Antiquaria-Preis ausgezeichnet, konnte diesen aber bereits erkrankt nicht mehr entgegennehmen. 

Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Basketball-Legende Kobe Bryant (26. Januar)

Der ehemalige Basketball-Superstar Kobe Bryant kam bei einem Hubschrauberabsturz in Kalifornien ums Leben. Insgesamt starben neun Menschen bei dem Unglück, unter ihnen auch Bryants 13 Jahre alte Tochter Gianna. Der ehemalige Spieler der LA Lakers gilt als einer der größten Basketballer der Sportgeschichte. Er war verheiratet und hatte vier Töchter. Foto: dpa/Larry W. Smith

Autorin Gudrun Pausewang (23. Januar)

Die Schriftstellerin Gudrun Pausewang starb mit 91 Jahren in der Nähe von Bamberg, wie am Freitag bekannt wurde. Pausewang schrieb mehr als 90 Bücher, vor allem Kinder- und Jugendliteratur. Zu ihren bekanntesten Romanen gehören "Die letzten Kinder von Schewenborn" (1983) und "Die Wolke" (1987), in denen sie sich mit den Gefahren der Atomkraft befasst. Zuletzt erschien von ihr 2016 "So war es, als ich klein war: Erinnerungen an meine Kindheit".

Foto: dpa/Arne Dedert

Komiker Terry Jones (21. Januar)

Der Monty-Python-Star Terry Jones starb am 21. Januar im Alter von 77 Jahren. Der Komiker und Regisseur litt seit Jahren an einer seltenen Form von Demenz. Jones führte bei einigen der beliebtesten Monty-Python-Filme Regie, darunter neben "Das Leben des Brian" auch "Die Ritter der Kokosnuss". In der Fernsehserie "Monty Python's Flying Circus" und den Filmen spielte er zahlreiche Rollen, häufig in Frauenkleidern.

Terry Jones Foto: AFP/MAX NASH

Schauspieler Joseph Hannesschläger (20. Januar)

Der Schauspieler Joseph Hannesschläger ist am 20. Januar im Alter von 57 Jahren gestorben. Der Star aus "Rosenheim Cops" hatte Hannesschläger in mehr als 400 Folgen und drei Fernsehfilmen die Rolle des Kriminalhauptkommissars und Landwirts Korbinian Hofer übernommen. 

Joseph Hannesschläger. Foto: imago images/Sven Simon

Aeronauten-Sänger Olifr M. Guz (19. Januar)

Oliver Maurmann alias Olifr M. Guz, der Frontmann der Schweizer Band "Die Aeronauten", ist am 19. Januar im Alter von 52 Jahren gestorben. Maurmann habe im Krankenhaus fast vier Monate, letztlich vergeblich, auf ein neues Herz gewartet, schrieben die Bandmitglieder. Maurmann trat auch als Solointerpret auf. Der Sender nannte ihn einen "Anti-Held der Schweizer Musik". Er habe die Szene mit poetischem Punk, Pop und Soul bereichert. 

Oliver Maurmann alias Olifr M. Guz. Foto: imago images/Hogreve

Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow (15. Januar)

Der Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow starb am 15. Januar im Alter von 34 Jahren. Schmidt-Modrow spielte unter anderem bei der Fernsehserie "Dahoam is Dahoam" als Pfarrer Simon Brandl und in der Telenovela "Sturm der Liebe" als Bertram Liebig mit. Außerdem war er in mehreren Kinofilmen zu sehen, unter anderem in dem Drama "Die Welle" an der Seite von Jürgen Vogel und Frederick Lau. 

Ferdinand Schmidt-Modrow. Foto: imago images/Mary Evans

Sophie Kratzer (13. Januar)

Die ehemalige Eishockey-Nationalspielerin Sophie Kratzer starb am 13 Januar im Alter von nur 30 Jahren an einer schweren Krankheit. Die im bayrischen Landshut geborene Kratzer spielte seit 2008 für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, nahm an fünf Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi teil und kam in 149 Länderspielen zum Einsatz. 

Bei der WM 2017 in Plymouth (USA) feierte Kratzer den größten deutschen Erfolg der WM-Geschichte mit, als die DEB-Auswahl überraschend ins Halbfinale einzog und den vierten Platz belegte. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem ESC Planegg zum insgesamt siebten Mal deutscher Meister. Für den DEB arbeitete Kratzer zuletzt bei der Organisation der Männer-WM in Köln und Paris mit.

Sophie Kratzer. Foto: imago images/Eibner

Rush-Schlagzeuger Neil Peart (7. Januar)

Der Schlagzeuger Neil Peart ist tot. Peart, der für die kanadische Rock-Band Rush am Schlagzeug saß, sei am 7. Januar im Alter von 67 Jahren in Kalifornien an einem Hirntumor gestorben, berichteten US-Medien am Freitag unter Berufung auf einen Sprecher seiner Familie. Der Schlagzeuger sei bereits am Dienstag einem Krebsleiden erlegen, teilte die Band Rush "mit gebrochenem Herzen und tiefster Traurigkeit" per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Peart habe mehr als drei Jahre lang gegen den Krebs gekämpft.

Neil Peart. Foto: afp

Ex-Nationaltorwart Hans Tilkowski (5. Januar)

Der frühere deutsche Fußball-Nationaltorwart und einstige Schlussmann von Borussia Dortmund starb am 5. Januar im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit, wie der BVB unter Berufung auf Tilkowskis Familie am Montag bestätigte. Sein Name ist eng mit dem legendären Wembley-Tor aus dem WM-Finale von 1966 verknüpft. 

Hans Tilkowski. Foto: dpa/ Bernd Thissen

Schauspielerin Veronika Fitz (4. Januar)

Die Volksschauspielerin Veronika Fitz starb am 4. Januar nach langer schwerer Krankheit im Kreis ihrer Familie, wie ihre Tochter mitteilte. Fitz wurde 83 Jahre alt. Bekannt wurde die Schauspielerin vor allem durch ihre Hauptrolle in der BR-Serie "Die Hausmeisterin" an der Seite von Helmut Fischer und Ilse Neubauer. Auch in "Forsthaus Falkenau" und "Der Bulle von Tölz" stand sie vor der Kamera. 

Veronika Fitz. Foto: dpa/Tobias Hase

Ex-Freund von Whitney Houstons Tochter, Nick Gordon (1. Januar)

Der ehemalige Lebensgefährte von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown starb am 1. Januar im Alter von 30 Jahren in Florida. US-Medien berichteten unter Berufung auf Nick Gordons Bruder, dass er nach einer Drogenüberdosis am Neujahrstag starb. 

Gordon wurde in einem Zivilprozess für den Tod seiner Ex-Freundin mitverantwortlich gemacht. Die 22-Jährige war im Januar 2015 bewusstlos in einer Badewanne gefunden worden und nach einem halben Jahr im Koma gestorben. Gordon wurde damals zur Zahlung von 36 Millionen Dollar (32 Millionen Euro) Schadenersatz verurteilt. Bobbi Kristina war die Tochter des US-Sängerpaares Whitney Houston und Bobby Brown (50). 

Bobbi Kristina Brown und Nick Gordon. Foto: dpa/epa/Paul Buck


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