Neue Automaten, mehr Onlinebanking OLB hübscht ihr Filialnetz auf

Von Alexander Klay | 10.07.2014, 18:37 Uhr

Die Oldenburgische Landesbank (OLB) will in den kommenden drei Jahren insgesamt 20 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Filialnetzes investieren. Dazu werden rund 100 neue Automaten zum Ein- und Auszahlen von Bargeld installiert, teilte die Regionalbank am Donnerstag mit. Damit ist möglicherweise ein Arbeitsplatzabbau verbunden.

Die neuen Automaten sollen auch das Einzahlen von Kleingeld ermöglichen. Erste Standorte in der Region, wie etwa in Ankum oder Bersenbrück, hat die OLB bereits in den vergangenen Monaten umgestaltet. Ende 2016 soll das Umbauprogramm abgeschlossen sein.

Dieses Vorhaben beinhaltet der OLB zufolge auch einen Ausbau des Funktionsumfangs beim Online-Banking. Das betreffe etwa Adressänderungen und Freistellungsaufträge. Formulare, die bislang nur in der Filiale erhältlich waren, will die Bank demnächst zum Download bereitstellen. Durch den weitgehenden Entfall solcher Routineaufgaben in den Filialen werde dort die Beratung verbessert.

Unterm Strich soll dieses Paket mehr Effizienz ermöglichen, lautet das Ziel, das Vorstandschef Achim Kassow bereits bei der Vorlage der Jahresbilanz im Frühjahr aufgestellt hatte. Einen daraus resultierenden, möglicherweise geringeren Personalbedarf will die OLB nach eigenen Angaben über natürliche Fluktuation ausgleichen. Erste Gespräche mit Arbeitnehmervertretern seien angelaufen, heißt es auf Nachfrage unserer Zeitung. Eine konkrete Zahl stehe noch nicht fest – dies werde sich erst im Laufe des Prozesses bis Ende 2016 ergeben.

Insgesamt betreibt die Bank in Niedersachsen und Bremen 177 Standorte, und dabei soll es auch bleiben, heißt es aus der Oldenburger Zentrale. Jedoch könnte in Einzelfällen die ständige Personalpräsenz infrage gestellt werden. Doch auch in diesem Punkt gebe es noch keinen festgelegten Plan, lässt die OLB wissen.

Erst im Frühjahr hatte die OLB den Umbau ihrer regionalen Strukturen eingeleitet. Das Geschäftsgebiet ist in sechs Regionen aufgeteilt worden, die sich an den Landkreisgrenzen orientieren. Durch die neuen Organisationseinheiten gebe es in den Filialen mehr Verantwortliche als Ansprechpartner für die verschiedenen Geschäftsbereiche.

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