Haren, Westerkappeln, Nordhorn Drogeriemarkt dm plant drei neue Filialen in der Region

Von Alexander Klay | 22.10.2015, 14:06 Uhr

Die Drogeriemarktkette dm setzt ihre massive Expansion fort: In den kommenden zwölf Monaten sollen europaweit 200 neue Filialen eröffnen. In der Region seien im kommenden Frühjahr Neueröffnungen in Westerkappeln bei Osnabrück, Haren/Ems sowie in Nordhorn geplant.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014/15 (bis 30. September) hat dm allein in Deutschland unterm Strich 122 neue Märkte eröffnet. Insgesamt betreibt die Drogeriekette nun 1744 Standorte in der Republik. In der Region gab es in dieser Zeit zwei Neueröffnungen: In Ankum, Kreis Osnabrück und Bad Bentheim.

Starkes Umsatzwachstum

Der Umsatz von Deutschlands größtem Einzelhändler von Drogerieartikeln ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 9,8 Prozent auf 7,029 Milliarden Euro gestiegen. „Wir liegen deutlich über unseren Planzahlen“, sagte Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung, am Donnerstag. Zum Gewinn macht das Unternehmen keine Angaben. Noch stärker hätten sich die 17 Filialen im Nordwesten entwickelt, sagt der Gebietsverantwortliche Christian Greiwing. Seine Märkte lägen einem Umsatzzuwachs von 15 Prozent.

350 Mitarbeiter im Nordwesten

Für die weitere Expansion sieht Greiwing im Nordwesten noch deutliches Potenzial. Im Blick habe er die Region Osnabrück, das Emsland und den friesischen Raum. „Da gibt es noch den ein oder anderen Standort, wo wir gerne vertreten sein möchten“, sagt er. In der Region beschäftigt dm derzeit 350 Menschen, davon 30 Auszubildende. Im kommenden Jahr sollen 17 Lehrlinge eingestellt werden. Bundesweit stieg die Mitarbeiterzahl im zurückliegenden Geschäftsjahr um gut 2400 auf 38.600.

Marktanteil ausgebaut

Ihren Marktanteil habe die Handelskette im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben um einen Prozentpunkt ausbauen können. Bei Drogeriewaren führe dm mit 23,7 Prozent. Discounter stehen demnach für 26,9 Prozent des Marktes, der Lebensmittelhandel komme auf 31,5 Prozent und die direkten Konkurrenten wie Rossmann und Müller auf 17,9 (Vorjahr: 17,5).

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