Auf der „Grünen Woche“ Schmidt will Lösung für Ausstieg aus Kükentöten präsentieren

Von Dirk Fisser und Beate Tenfelde

Männliche Küken: Viele Millionen werden jedes Jahr direkt nach dem Schlüpfen getötet. Damit soll bald Schluss sein. Foto: dpaMännliche Küken: Viele Millionen werden jedes Jahr direkt nach dem Schlüpfen getötet. Damit soll bald Schluss sein. Foto: dpa

df/ten Osnabrück. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will mithilfe „technologischer Spitzenforschung“ noch in diesem Jahr das Ende massenhafter Kükentötung einleiten . Auf der „Grünen Woche“ werde er ein Demonstrationsgerät vorstellen, sagte Schmidt unserer Redaktion.

Das Gerät könne das Geschlecht eines Tieres schon weit vor dem Schlüpfen bestimmen, sodass Eier mit männlichen Embryos der Futterverwertung zugeführt werden können. Eier, in denen sich weibliche Küken entwickeln, würden weiter bebrütet. Bislang werden in Deutschland jedes Jahr fast 50 Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen aus wirtschaftlichen Gründen vergast oder geschreddert, weil sie weder Eier legen noch schnell Fleisch ansetzen. (Hier geht es zum ausführlichen Interview mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt)

„Ich werde mit aller Kraft weiter daran arbeiten, das Kükenschreddern schnellstmöglich zu beenden“, sagte der Minister. „Wir schaffen 2017 den Einstieg in den Ausstieg“, hob er hervor. (Weiterlesen: Geht das millionenfache Kükentöten einfach weiter?)

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will auf der Grünen Woche ein Gerät präsentieren, dass


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