Fokus auf Lebensmittelhandel Nach Telepoint-Aus: Bünting will weiter Personalkosten einsparen

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Die Unternehmensgruppe Bünting will sich 2017 verstärkt um das Kerngeschäft Lebensmittelhandel fokussieren und Personalkosten senken. Foto: BüntingDie Unternehmensgruppe Bünting will sich 2017 verstärkt um das Kerngeschäft Lebensmittelhandel fokussieren und Personalkosten senken. Foto: Bünting

pm/mao Leer. Die Unternehmensgruppe Bünting will sich nach der Trennung von der Elektrohandelskette Telepoint verstärkt auf das Kerngeschäft Lebensmittelhandel fokussieren. Auch Personalkosten sollen 2017 reduziert werden.

Mit der Trennung von Telepoint und der Schließung von nicht rentablen Märkten habe Bünting bereits wichtige Entscheidungen getroffen, heißt es in einer Pressemitteilung von diesem Freitag. Ein Personalprogramm und die neue Struktur für die administrativen Bereiche sollen folgen. (Weiterlesen: Jetzt also doch: Telepoint in Bramsche schließt)

Wirtschaftliche Einbußen

Anhaltend starker Konkurrenz- und Preisdruck hatten Bünting in den vergangenen Jahren zu schaffen gemacht. „Wir haben wirtschaftliche Einbußen hinnehmen müssen“, sagte eine Pressesprecherin des Unternehmens. Nun müsse man sich neu aufstellen um kosteneffiziente Strukturen und Abläufe zu schaffen.

Personal- und Sachkosten auf dem Prüfstand

Das Unternehmen hat die Beschäftigten deshalb darüber informiert, dass auch bei den Personalkosten gespart werden soll. Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern laufen bereits. Zudem schafft das Unternehmen eine neue Organisationsstruktur in der Administration.

Der Grundstein für eine positive Unternehmenszukunft soll das Programm „Zukunft Bünting“ sein. Zu diesem Maßnahmenpaket gehört unter anderem die Investition in Mitarbeiter, zum Beispiel in Trainings- und Weiterbildungsprogrammen.

Investitionen in Famila- und Combi-Märkte

Bünting will 2017 in neue sogenannte „Konzeptmärkte“ investieren, wie die Famila-Filiale in Vechta und in mehrere Combi-Märkte. Was sich hinter diesem Begriff verbirgt ist bislang nicht bekannt.

Markus Buntz, Vorstandsvorsitzender der Bünting Unternehmensgruppe, sagte: „Wir agieren kombiniert über alle Vertriebskanäle hinweg, um unsere Kunden dauerhaft an uns zu binden. Dazu dient die Weiterentwicklung des stationären Warengeschäfts, ergänzt um die Optimierung des E-Commerce.“


Die Bünting Unternehmensgruppe hat als mittelständisches Handelsunternehmen ihren Sitz seit mehr als 200 Jahren in Leer (Ostfriesland). Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern und rund 800 Auszubildenden ist sie einer der größten Arbeitgeber in der Region. Zur Unternehmensgruppe gehören das Bünting Teehandelshaus sowie die Vertriebsgesellschaften J. Bünting Coloniale, Famila, Combi, Jibi und Markant Nordwest. Außerdem vereinen sich unter dem Dach der Unternehmensgruppe Bünting E-Commerce für das Online-Geschäft, Bünting Großhandel und Service GmbH & Co. KG als Partner im Großhandel sowie mehrere Dienstleistungsgesellschaften.

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