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Osnabrücker Gründer verkaufen Callcenter-Dienstleister buw geht an US-Konzern Convergys

Von Christian Schaudwet


Osnabrück. Der amerikanische Konzern Convergys übernimmt den Osnabrücker Callcenter- und Outsourcing-Dienstleister buw für 123 Millionen Euro. Damit wird die Nummer drei auf dem deutschen Markt Teil eines globalen Dienstleistungskonzerns.

Wie der börsennotierte US-Konzern in Cincinnati mitteilte, will er die Übernahme bis Ende September abschließen. Damit arbeiten künftig 6000 buw-Beschäftigte an 16 Standorten unter Führung des weltweit zweitgrößten Callcenter- und Outsourcing-Dienstleisters mit einem Jahresumsatz von knapp drei Milliarden Dollar.

Die Übernahmeverträge seien am 6. Juli unterzeichnet worden, teilte buw in Osnabrück mit. „Convergys bietet für buw beste Entwicklungschancen, um die ständigen Veränderungen des Marktes, die lokalen und globalen Ansprüche unserer Kunden und den zunehmenden Wettbewerb erfolgreich zu meistern“, sagte buw-Mitgründer und Mitinhaber Jens Bormann einer Unternehmensmitteilung zufolge.

Convergys will mit der Übernahme nach eigener Darstellung sein Geschäft im wachsenden deutschen Markt ausbauen. Dessen Volumen beziffert das Unternehmen auf drei Milliarden Euro. „Wir begrüßen das engagierte buw-Team bei Convergys und freuen uns, künftig gemeinsam einen Beitrag zur Wertschöpfung für unsere Kunden und Aktionäre zu leisten“, sagte die Präsidentin und Vorstandsvorsitzende von Convergys, Andrea Ayers, laut Unternehmensmitteilung.

buw unterhält Callcenter- und Outsourcing-Standorte in Deutschland, Ungarn und Rumänien. Am Hauptstandort Osnabrück arbeiten 800 Beschäftigte. Convergys beschäftigt rund 130.000 Menschen.