Er baute die ersten Offshore-Parks Windkraft-Visionär Plambeck: Vollversorgung ist möglich

„Es gibt kein Argument mehr für die klassische Energieversorgung“: Windkraft-Visionär Norbert Plambeck auf einer Delegationsreise des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins (EMA) in Rabat, Marokko. Foto: Burkhard Ewert„Es gibt kein Argument mehr für die klassische Energieversorgung“: Windkraft-Visionär Norbert Plambeck auf einer Delegationsreise des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins (EMA) in Rabat, Marokko. Foto: Burkhard Ewert

Norbert Plambeck baute mit Riffgrund und Gode Wind die ersten deutschen Offshore-Windparks überhaupt. Heute hat sich die Branchen- und Börsen-Legende aus dem Geschäft in Deutschland weitgehend zurückgezogen. Zu stark ist ihm die Abhängigkeit vom politischen Wind, sagt der Visionär im Interview mit unserer Redaktion.

Herr Plambeck, Sie haben weltweit als einer der ersten das Potenzial der Windkraft erkannt, als die großen Versorger, aber auch Politik und weite Teile der Bevölkerung die Technologie noch verlacht haben. Heute stehen Windräder von Spanien

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Norbert Plambeck gründete 1979 gemeinsam mit seinem Vater in Cuxhaven eine Firmengruppe für Projektentwicklung, aus der später die Plambeck Neue Energien AG hervorging. Das Unternehmen ging 1998 an die Börse und baute die ersten deutschen Offshore-Windparks Riffgrund und Gode Wind. Außerdem engagiert sich die Plambeck Holding im Wohnungsbau und umfasst eine Software-Firma sowie eine auf Hochseeyachten spezialisierte Werft. Die Gruppe hat gut 300 Mitarbeiter. 2009 stieg der Gründer aus der Plambeck Neue Energien aus, die in PNE Wind umbenannt wurde und nach wie vor ein führender deutscher Windpark-Entwickler mit rund 400 Mitarbeitern ist. Plambeck ist seitdem als Berater tätig und betreibt die Projektentwicklung in afrikanischen und arabischen Ländern mit einem Partner aus Abu Dhabi. Schlagzeilen machte er außerdem als Segler, gewann unter anderem in Großbritannien die Hochsee-Weltmeisterschaft und verschiedene Rennen rund um Jütland und Helgoland.

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