Gewerkschaft Verdi beobachtet Verkauf des Schuhhändlers Reno: Folgen für Beschäftigte unklar

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Reno-Filiale in Osnabrück. Foto: Michael GründelReno-Filiale in Osnabrück. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Wachstum? Umbau? Stellenabbau? Was der geplante Kauf des Schuhhändlers HR Group (Reno) in Osnabrück durch einen Finanzinvestor für die rund 4500 Beschäftigten bedeutet, ist aus Sicht der zuständigen Gewerkschaft Verdi noch völlig unklar.

„Der Übernahme können Wachstum und ein Aufbau von Arbeitsplätzen folgen, sie kann aber auch mit einem Stellen-Kahlschlag enden, sagt der Osnabrücker Gewerkschaftssekretär Maiko Schulz. Über den künftigen Mehrheitseigner Capiton sei wenig bekannt. Der Finanzinvestor aus Berlin sei bisher nicht durch „Übernahmen im Heuschrecken-Stil“ aufgefallen“, so Schulz. Verdi beobachte und werde sich gegebenenfalls einschalten. Der Betriebsrat der HR Group ist für eine Stellungnahme zur Zukunft der Beschäftigen bisher nicht zu erreichen.

Am Freitag war bekannt geworden, dass die HR Group vorbehaltlich einer Zustimmung des Bundeskartellamts von Capiton übernommen wird. Minderheitsgesellschafter soll die türkische Ziylan-Gruppe werden. Dem Übernahmebeschluss war eine mehrmonatige Investorensuche im Auftrag der bisherigen Haupteigner vorausgegangen, der Osnabrücker Familie Hamm und des früheren Metro-Vorstands Siegfried Kaske.

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