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Anstieg nur in Papenburg Milder Winter: 90 Arbeitslose weniger im Emsland

Das milde Winterwetter im Februar hat dazu geführt, dass mehr Menschen im Emsland eine neue Beschäftigung gefunden haben sind. Foto: dpaDas milde Winterwetter im Februar hat dazu geführt, dass mehr Menschen im Emsland eine neue Beschäftigung gefunden haben sind. Foto: dpa

Meppen. Das milde Winterwetter im Februar hat dazu geführt, dass mehr Menschen im Emsland eine neue Beschäftigung gefunden haben. Die Arbeitslosenzahl sank um 90 auf 5767 Personen, teilte die zuständige Arbeitsagentur Nordhorn am Dienstag mit.

Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,3 Prozent – vor einem Jahr hatten noch 3,7 Prozent der Emsländer keinen Arbeitsplatz. Im gesamten Bezirk der Arbeitsagentur Nordhorn, der auch die Grafschaft Bentheim umfasst, sind 8807 Menschen (3,6 Prozent) arbeitslos gemeldet. Das sind 187 weniger als im Januar.

„Der Arbeitsmarkt hat sich im Februar ungewöhnlich günstig entwickelt“, sagte Hans-Joachim Haming, Chef der Arbeitsagentur Nordhorn. Problematisch sei jedoch, dass es zwar eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften gebe, aber viele Bewerber nicht ausreichend qualifiziert seien.

Als unterbeschäftigt gelten in den Kreisen Emsland und Grafschaft Bentheim insgesamt 13.474 Personen. Dieser Wert umfasst alle Arbeitslosen und diejenigen, die etwa an einer Qualifizierungsmaßnahme teilnehmen.

Die Entwicklung im Detail:

  • Im Raum Lingen ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar um 18 auf 1676 gesunken. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent, 0,3 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.
  • Deutlich weniger Arbeitslose registriert die Arbeitsagentur rund um Meppen: Dort gibt es 87 Arbeitslose weniger, insgesamt sind es noch 1593. Die Quote beträgt 2,9 Prozent und liegt damit um 0,5 Punkte unter dem Vorjahreswert.
  • Einen Rückgang um 27 auf 753 Arbeitslose vermeldet die Arbeitsagentur für den Bereich Sögel. Die Quote beträgt 3,4 Prozent (Vorjahr: 4,0).
  • Einzig im Raum Papenburg gab es einen Anstieg. Dort sind unterm Strich 42 Menschen mehr ohne Arbeitsstelle gemeldet als noch im Januar, insgesamt 1745. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent (Vorjahr: 4,9).

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