Kooperation in Osnabrück? Wirtschaftsministerium: VW spricht mit Magna

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Die Zukunft des VW-Werkes in Osnabrück beschäftigt auch die niedersächsische Politik. Foto: imago/IPONDie Zukunft des VW-Werkes in Osnabrück beschäftigt auch die niedersächsische Politik. Foto: imago/IPON

Osnabrück. Die Zukunft des VW-Werkes in Osnabrück beschäftigt auch die niedersächsische Politik. Angesichts einer möglichen Kooperation mit dem Automobil-Zulieferer Magna, über die unsere Redaktion berichtet hatte, wollten die FDP-Abgeordneten Gabriela König, Jörg Bode und Marco Genthe wissen, welche Perspektive der Standort hat.

In der Antwort bestätigt das Wirtschaftsministerium von Minister Olaf Lies (SPD) die Gespräche zwischen Magna und VW und betont, dass die Zukunft des Werkes unter dem Dach des Volkswagen-Konzerns nicht infrage steht: „Ein möglicher Verkauf der Volkswagen Osnabrück GmbH an Dritte steht derzeit nicht zur Diskussion.“ Die Landesregierung setze sich für den Erhalt des Werks im Konzernverbund ein und begrüßt daher die im Dezember unterzeichnete Standortvereinbarung.

Verhandlungen laufen

Grundsätzlich sei die Landesregierung „sehr an einer Auslastung der Produktionsstandorte von VW in Niedersachsen interessiert“, heißt es im Schreiben des Ministeriums. Insofern werden das Prüfen möglicher Partnerschaften und Gespräche mit potenziellen Auftraggebern von Seiten des Landes begrüßt. „Hierzu gehören auch Gespräche mit dem Autozulieferer Magna sowie mit anderen denkbaren Partnern.“ Die Landesregierung sei darüber informiert, dass entsprechende Gespräche derzeit stattfinden. Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent der Stimmrechte des Autoherstellers und hat damit ein Vetorecht bei allen wichtigen Entscheidungen.

Aktuell fertigt VW Osnabrück die Modelle Golf Cabriolet und Porsche Cayman. Darüber hinaus ist der Standort für die Endmontage des Porsche Cayenne zuständig, im Frühjahr läuft die Lackierung und Montage von monatlich 2500 VW Tiguan an.

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