Mate-Limo und Fruchtsaft Berentzen setzt 2016 stärker auf alkoholfreie Getränke

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Ein Hoffnungsträger der Berentzen-Gruppe: die koffeinhaltige Limonade „Mio Mio Mate“. Foto: BerentzenEin Hoffnungsträger der Berentzen-Gruppe: die koffeinhaltige Limonade „Mio Mio Mate“. Foto: Berentzen

Haselünne/Osnabrück. Der Getränkehersteller Berentzen hat vom Weihnachtsgeschäft profitiert. Im neuen Jahr will er sein Frischsaftgeschäft und den Vertrieb anderer alkoholfreier Getränke ausbauen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 werde höher ausfallen als das Ergebnis 2014, teilte das Unternehmen mit.

Berentzens Umsatz im Dezember lag demnach über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums. Zahlen nannte das Berentzen-Management jedoch nicht. Man gehe von einem „deutlich bereinigten Konzernergebnis“ aus, hieß es in der Mitteilung.

Im neuen Jahr will die Getränke-Gruppe mit Sitz im emsländischen Haselünne Wachstum und Profitabilität steigern und dazu ihren neuen Geschäftsbereich mit Fruchtsaftsystemen der Marke „Citrocasa“ ausbauen. Berentzen stellt Gastronomiebetrieben vollautomatische Pressen zur Verfügung, die Gästen frischen Fruchtsaft liefern. Gastronomiekunden hätten eine neue kompakte Fruchtsaftpresse „sehr gut angenommen“, teilte Berentzen mit.

Zufrieden ist das Unternehmen auch mit seiner koffeinhaltigen Limonade „Mio Mio Mate“. Für diese Marke berichtet Berentzen von „außerordentlich guten Listungs- und Absatzerfolgen“. Der Vertrieb werde 2016 ausgeweitet. Außerdem verfolge man eine „nachhaltige Revitalisierung“ der Spirituosen-Dachmarken „Berentzen“ und „Puschkin“.

In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres hatte Berentzen einen leichten Umsatzrückgang bei Spirituosen (70,9 auf 69,8 Millionen Euro) und größere Einbußen bei alkoholfreien Getränken hinnehmen müssen. Mit dem Umstieg der Abfüllung von Pepsi-Cola auf Sinalco war der Absatz um 0,1 auf 1,21 Millionen Hektoliter gesunken, der Umsatz in diesem Bereich von 38,7 auf 33,5 Millionen Euro geschrumpft.

Berentzen-Chef Frank Schübel strebt für das börsennotierte Unternehmen eine Erhöhung der Umsatzrendite um jährlich einen Prozentpunkt an. Die Gruppe konnte ihren Aktienkurs im Laufe des vergangenen Jahres deutlich steigern: Mitte Januar 2015 lag der Kurs bei vier Euro, aktuell liegt - nach einem Hoch von über 8 Euro im Oktober - bei 7,30 Euro.

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