Windkraftanlagen-Hersteller Neuer Auftrag für Enercon-Werk in Haren?

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Osnabrück. Das Rotorblätterwerk des Windkraftanlagenherstellers Enercon in Haren könnte künftig eines der längsten Rotorblätter der Welt produzieren. Enercon bringt zwei neue Schwachwindanlagen auf den Markt. Einem Unternehmenssprecher zufolge steht nun die Entscheidung an, wo die zugehörigen Rotorblätter gefertigt werden.

Enercon betreibt in Deutschland Rotorblätterwerke in Aurich, im emsländischen Haren und in Magdeburg. Alle Standorte hätten Interesse an dem neuen Rotorblatt, auch Haren, sagte Enercon-Sprecher Felix Rehwald. Eine der neuen Enercon-Anlagen für Schwachwindgebiete im Binnenland, das Modell „E-141 EP4“, wird die nach Unternehmensangaben längsten Rotorblätter für Windkraftanlagen zu Lande tragen. Auf den Markt kommen sollen die beiden neuen Anlagentypen 2017.

Nachfrage verlagert sich

Das Werk in Haren ist nach Rehwalds Worten in der Lage, die neuen, fast 67 Meter langen Rotorblätter zu fertigen. Bei der Entscheidung für einen Standort spiele das Ziel, alle Werke auszulasten und Arbeitsplätze zu sichern, eine wichtige Rolle. Enercon-Rotorblätter werden außer an den deutschen Standorten auch in Portugal und Brasilien produziert.

Bisher werden in Haren Rotorblätter für die 2011 auf den Markt gebrachte Anlage E 101 mit einer Leistung von drei Megawatt hergestellt. Diese werde auch weiterhin produziert, allerdings verlagere sich die Nachfrage zum neueren Modell E 115. Grundsätzlich hätten alle Standorte Interesse, die neuesten Produkte des Unternehmens zu produzieren.


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