Kreditinsitut mit 1800 neuen Kunden Commerzbank stärkt Position im Nordwesten

Die Regionalleitung der Commerzbank: Marcel Krug, Dirk Faustin und Thomas Heitmann (von links). Foto: Michael GründelDie Regionalleitung der Commerzbank: Marcel Krug, Dirk Faustin und Thomas Heitmann (von links). Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Kleine Kreditinstiute wie Sparkassen stöhnen unter der Last der Bankenregulierung, bei der Commerzbank löst dieses Thema eher ein mildes Lächeln aus. Die Großbank sieht sich mit ihren zentralen Strukturen gut aufgestellt.

Trotz immer neuer Richtlinien müsse die Anlageberatung nicht eingeschränkt werden. „Für uns ist das ein echter Wettbewerbsvorteil“, sagt Dirk Faustin, Mitglied der Geschäftsleitung Nordwest.

Das drückt sich in Zahlen so aus: 2014 hat das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut im Nordwesten rund 1800 neue Privat- und Geschäftskunden gewonnen, berichtete die Regionalleitung der Bank am Dienstag. Unterm Strich 1000 neue Kunden konnte die Commerzbank in Stadt und Landkreis Osnabrück sowie in den Städten Diepholz und Vechta gewinnen – dort betreut die Bank jetzt knapp 46.000 Privat- und Geschäftskunden.

Stark zugelegt hat die Commerzbank in der Region bei Baufinanzierungen, und zwar um 7,3 Prozent auf 355 Millionen Euro. Im Gegenzug legten die Kunden sieben Prozent mehr Geld an, insgesamt 260 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter sank leicht von 111 auf 106.

Ähnlich hat sich das Geschäft an Ems und Vechte entwickelt: Zwischen Nordhorn und Norden zählte die Commerzbank einen Zuwachs von 800 auf 38.250 Kunden. Die Baufinanzierungen legten um 6,8 Prozent auf insgesamt 193,9 Millionen Euro zu. Die Anlagedepots wuchsen um drei Prozent auf 205,1 Millionen Euro. In den Filialen dieser Region arbeiten 72 Menschen.

Gut aufgestellt sieht sich die Commerzbank bei der Entwicklung digitaler Angebote. Zwei von drei Kunden unter 40 Jahren nutzen das Online-Banking. In diesem Jahr will das Institut die Entwicklung weiter voran treiben: Für Privatkunden ist ein digitales Haushaltsbuch geplant, Geschäftskunden sollen aktuelle Zahlungsströme im Web überwachen und freigeben können.

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