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BayernLB muss weiter auf Gerichtsentscheidung im Hypo-Streit warten

Von dpa

Anwälte der beklagten österreichischen Bank Hypo Alpe Adria. Foto: Andreas Gebert/ArchivAnwälte der beklagten österreichischen Bank Hypo Alpe Adria. Foto: Andreas Gebert/Archiv

München. Im Milliardenstreit zwischen der BayernLB und ihrer einstigen Österreich-Tochter Hypo Alpe Adria um die Rückzahlung von Krediten ist keine rasche Entscheidung des Landgerichts München in Sicht.

Nach einem viertägigen Verhandlungsmarathon mit 14 Zeugen setzte die Vorsitzende Richterin Gesa Lutz beiden Seiten am Freitag eine Frist für schriftliche Stellungnahmen bis Ende Januar. Danach gibt es möglicherweise weitere Verhandlungstermine, bevor die Richterinnen der Zivilkammer eine Entscheidung treffen.

Einen neuen Termin haben sie bislang noch nicht festgelegt. Die BayernLB wartet seit zwei Jahren auf die Rückzahlung von insgesamt 2,4 Milliarden Euro von ihrer einstigen Tochter. Da die marode Bank derzeit abgewickelt wird, hat die Landesbank am Donnerstag das Land Österreich aufgefordert, das Geld binnen 14 Tagen zu zahlen.


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