Neue Direktverbindung in die Niederlande Eurobahn übernimmt Streckennetz im Teutoburger Wald

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Übernimmt das Teutoburger-Wald-Netz: die Eurobahn.Übernimmt das Teutoburger-Wald-Netz: die Eurobahn.

Osnabrück. Eine neue Direktverbindung in die Niederlande, ein verbessertes Fahrplanangebot und ein höheres Platzangebot verspricht die Eurobahn den Fahrgästen im Teutoburger Wald-Netz. Die Eurobahn übernimmt das Streckennetz mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 von der Westfalen-Bahn und der DB Regio AG. Mit dem neuen Verkehrsvertrag werden jährlich rund 5,3 Millionen Zug-Kilometer gefahren.

Das Teutoburger Wald-Netz umfasst fünf Zuglinien:

  • RB 61 „Wiehengebirgs-Bahn“ (Bielefeld – Bad Bentheim – Hengelo)
  • RB 66 „Teuto-Bahn“ (Münster – Osnabrück)
  • RB 65 „Ems-Bahn“ (Münster – Rheine)
  • RB 72 „Ostwestfalen-Bahn“ (Herford - Altenbeken-Paderborn)
  • RE 78 „Porta-Express“ (Bielefeld – Minden – Nienburg).

Die Eurobahn kündigte für die Zukunft „eine Reihe von Verbesserungen und Neuerungen“ an. So werde die RB 61 zukünftig im Stundentakt mit neuen Fahrzeugen von Bielefeld über Bad Bentheim direkt bis ins niederländische Hengelo weiterfahren. Das Sitzplatzangebot steige dabei von 180 auf zukünftig 266 Plätze.

Eine Ausweitung der Sitzplatzkapazitäten und mehr Fahrtenangebote sieht das neue Teutoburger Wald-Netz zwischen Osnabrück und Münster vor. Der RE 78 (Bielefeld – Minden – Nienburg) wird künftig auch am Samstag und Sonntag zweistündlich bis Bielefeld fahren.

Die Eurobahn ist eine Marke der Keolis Deutschland GmbH & Co. KG. Sie setzte sich nach eigenen Angaben in einem europaweitem Wettbewerb gegen die Konkurrenz durch. Die Ausschreibung erfolgte unter Federführung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Weitere beteiligte Aufgabenträger sind die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) sowie aus den Niederlanden die Regio Twente und die Provincie Overijssel.

Um unterlegenen Bewerbern Gelegenheit zu geben, die Entscheidung nachzuvollziehen, ist laut Vergabeordnung eine zehntägige Frist abzuwarten, bevor der Zuschlag rechtskräftig erteilt werden kann.


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