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Führungskräfte-Kongress Wirtschaftslenker unter sich auf Gut Osthoff



Georgsmarienhütte. Er ist Unternehmer, Pädagoge, Stifter und Extremsportler: Titus Dittmann, Gründer des Skateboard- und Bekleidungsherstellers Titus in Münster, erläuterte auf der Veranstaltung „Leadership Development Congress“ in Georgsmarienhütte bei Osnabrück seine Lebens- und Geschäftsphilosophie.

Der 65-Jährige, der als Pionier der Skateboard-Bewegung in Deutschland gilt, rät Firmen, vom bisher üblichen Konzept der Zielgruppe Abschied zu nehmen. Stattdessen müssten sie ihre Angebote an Konsumenten auf „ästhetische Gesinnungsgemeinschaften“ zuschneiden, die sich um Modestile, Sportarten, Musikrichtungen und Kunstformen gruppierten.

Bekannte Unternehmer und Führungskräfte aus dem Nordwesten nahmen an dem Kongress teil. Veranstalter des „Leadership Development Congress“ war der Osnabrücker Coach und Organisationsberater Burkhard Bensmann. Er will die Konferenz künftig jährlich ausrichten.

Als zweiter Hauptredner trat auf dem Rittergut Osthoff in Georgsmarienhütte der Hamburger Trendforscher Oliver Leisse auf. Er sagte den Führungskräften aus Industrie, Energiewirtschaft, Verwaltung und Dienstleistung eine Revolution insbesondere im Konsumgüter- und Dienstleistungssektor voraus. Diese, so Leisse, deute sich mit neuen, den gewohnten Online-Handel weit übertreffenden Lieferangeboten und mit bahnbrechenden Geschäftsmodellen im Personentransport bereits in Einzelhandel und Verkehr an.

Die Wirtschaftszeitung „Die Wirtschaft“ von NOZ Medien war Medienpartner des Kongresses.


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