Zwischen Osnabrück und Ostwestfalen Möbelhersteller planen gemeinsamen Messe-Herbst

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Einheitliche Messetermine: Die Möbelhersteller zwischen Osnabrück und Ostwestfalen ziehen zunehmend an einem Strang. Foto: André NattermannEinheitliche Messetermine: Die Möbelhersteller zwischen Osnabrück und Ostwestfalen ziehen zunehmend an einem Strang. Foto: André Nattermann

Osnabrück. Mitte September geht es für die Möbelhersteller der Region um das Geschäft des kommenden Jahres: Die Saison der Hausmessen steht bevor. An 50 Standorten zwischen Osnabrück und Ostwestfalen werden rund 15.000 Fachbesucher, vor allem von Einkaufsverbänden und Fachhandel, erwartet. Dabei zeichnet sich ein Trend ab - in jüngster Zeit rücken die Hersteller enger zusammen und setzen auf Kooperation.

Noch bis ins Jahr 2012 organisierten die Hersteller und Ausstellungsstandorte ihre Präsentationen weitgehend unabhängig voneinander - das brachte vor allem für die Besucher einen großen Aufwand mit sich. Seither wird an einem gemeinsamen Ausstellungskonzept für die Großregion gearbeitet. Erstmals gibt es in diesem Jahr neben einem einheitlichen Termin für einige der größten Veranstaltungen, die ein Arbeitskreis der Verbände der Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen festgelegt hat, auch ein fixes Datum für die kommenden zwei Jahre.

Das soll Besuchern, aber auch Herstellern eine bessere Planung ermöglichen. So öffnen die Schauräume, etwa der A30 Küchenmeile, die entlang der Autobahn gut 30 Hersteller vereint, der Möbelmeile zwischen Gütersloh und Paderborn und der area30 in Löhne mit 100 Firmen, allesamt in der dritten Septemberwoche; in diesem Jahr im Kern vom 14. bis 18. September. „Die offensichtlichen Synergieeffekte sind ein deutliches Signal und Einladung an Einkaufsverbände und den Fachhandel, alle maßgeblichen Einkäufe für die kommende Möbel-Saison  tätigen zu können“, sagt Verbandschef Lucas Heumann.

Erstmals hatten sich die Möbelhersteller im vergangenen Jahr auf einen gemeinsamen Termin verständigt - damit kamen sie dem Wunsch der Besucher nach. Bei der verstärkten Kooperation legen die Verbände der Möbelindustrie jedoch Wert darauf, dass die Vielzahl der Ausstellungsorte in der Region erhalten bleibt.

Ein weiteres gemeinsames Projekt: Bereits seit einem Jahr ist die Webseite furniture-expo.de online, die Besuchern einen Überblick über Angebot und Ausstellungsorte verschaffen soll. Und an einer vertieften Zusammenarbeit in der Branche werde weiter gearbeitet - die Verbände der Möbelindustrie wollen damit die Bedeutung der Möbelregion zwischen dem Osnabrücker Land und Ostwestfalen-Lippe weiter stärken.

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