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Trennbankensystem OECD lobt Steinbrücks Bankenpläne

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<em>Will die Banken trennen</em> in Geschäftsbanken einerseits und Investmentbanken andererseits: der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD). Foto: dpaWill die Banken trennen in Geschäftsbanken einerseits und Investmentbanken andererseits: der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD). Foto: dpa

Osnabrück. Die vom ehemaligen Bundesfinanzministern Peer Steinbrück (SPD) vorgeschlagene Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken findet Unterstützung bei der OECD.

In einem Gespräch mit unserer Zeitung sagte OECD-Finanzmarktexperte Adrian Blundell-Wignall: „Die OECD begrüßt Bemühungen, das Risiko im Bankenwesen durch eine Trennung zu reduzieren.“ Die OECD habe dies bereits 2009 vorgeschlagen, und andere wichtige OECD-Länder arbeiteten bereits an entsprechenden Konzepten.

Blundell-Wignall betonte, Geschäftsbanken müssten im Krisenfall vor den Gläubigern von Investmentbanken sicher sein. „Wenn eine Investmentbank zahlungsunfähig wird, sollte sie geschlossen werden“, sagte er. „Wenn Geschäftsbanken von Investmentbanken abgespalten werden, können erstere von Garantien und der Aufsicht durch den Staat sowie Einlagenversicherungen profitieren, ohne dass sie für die Querfinanzierung des hochriskanten Profitstrebens der Investmentbanken ausgenutzt werden.“ Um Investmentbanken sicher zu machen, müsse deren Eigenkapitalquote erhöht werden.


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