Corona-Pandemie Deutsche Post bereitet Notfallbetrieb vor – was das jetzt für Kunden bedeutet

Von dpa

Sollte der Krankenstand in Höhe schnellen, kommt die Post künftig seltener. Foto: imago images/Daniel LakomskiSollte der Krankenstand in Höhe schnellen, kommt die Post künftig seltener. Foto: imago images/Daniel Lakomski
imago images/Daniel Lakomski

Bonn. Die Deutsche Post wappnet sich wegen der Corona-Pandemie für "weitere Einschränkungen" ihrer Dienstleistungen. Erstmals gibt sie Einblicke.

Derzeit kann die Deutsche Post die normale Brief- und Paketzustellung aufrechterhalten. Doch die Corona-Pandemie könnte auch bei der Post für einen verringerten Service sorgen, darauf bereitet sich das Unternehmen derzeit vor. "Der Umgang mit solchen Einschränkungen ist uns in besonderen lokalen Quarantäne-Gebieten bereits vertraut", teilte die Deutsche Post am Sonntag mit. 

Bisher gebe es keine wesentlichen Einschränkungen der Brief- und Paketversorgung in Deutschland. "Wir tun alles, um sowohl unsere Mitarbeiter wie auch unsere Kunden soweit es geht zu schützen und die Postversorgung wie gewohnt aufrecht zu erhalten", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit und machte darüber hinaus keine weiteren Angaben.

Lesnen Sie auch: Die aktuellen Entwicklungen im Liveticker

Nach Informationen der "Welt am Sonntag" sieht eine Notfall-Planung vor, dass in extremen Situationen in "geschlossenen Gebieten" lediglich Einschreibebriefe und Sendungen an Behörden oder Gesundheitseinrichtungen zugestellt werden. 

Ab einem Krankenstand bei der Post von 30 Prozent sollen demnach Briefe und Pakete nur noch an drei Tagen zugestellt werden. Ab einem Krankenstand von 80 Prozent sollen Zusteller nur noch einmal wöchentlich austragen. Zu diesen Details äußerte sich die Post nicht.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN