Wegen Corona-Krise Medienbericht: Galeria Karstadt Kaufhof beantragt Staatshilfen

Von dpa

Galeria Karstadt Kaufhof muss wegen der Corona-Krise Staatshilfen beantragen. Foto: dpa/Harald TittelGaleria Karstadt Kaufhof muss wegen der Corona-Krise Staatshilfen beantragen. Foto: dpa/Harald Tittel
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Essen. Laut eines Medienberichts muss Galeria Karstadt Kaufhof in der Corona-Krise unter den Rettungsschirm der Bundesregierung schlüpfen.

Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hat nach einem Zeitungsbericht Staatshilfen beantragt, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abfedern zu können. Wegen der zur Bekämpfung der Pandemie angeordneten Schließung der Warenhäuser befinde sich ein Großteil der Filialbeschäftigten inzwischen in Kurzarbeit, berichtete die "Lebensmittel Zeitung" am Freitag unter Berufung auf Insider. Ein Unternehmenssprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Die angeordneten Ladenschließungen für die meisten sogenannten Non-Food-Geschäfte stellen zurzeit viele deutsche Handelsketten vor große Probleme, weil plötzlich der Umsatz fehlt, die Kosten aber weiterlaufen.

Galeria Karstadt Kaufhof: Geschäft ruht zum großen Teil

Zu Art und Umfang des angefragten, möglichen staatlichen Hilfspakets machte die Zeitung keine Angaben. Das Geschäft in den Warenhäusern ruht zum großen Teil, aber nicht komplett. Rund 50 Lebensmittelabteilungen des Unternehmens sind noch offen. Auch extern vermietete Lebensmittel- und Drogerie-Flächen, die separat gut zugänglich sind, sind weiterhin geöffnet. Außerdem arbeiten die Abteilungen, die aus den Filialen heraus Waren für den Online-Shop verschicken. 

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