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Ruhephasen während Corona-Krise Edeka, Rewe, Aldi und Lidl wollen am Sonntag nicht öffnen

Von dpa

Aldi und die Rewe-Gruppe wollen sonntags nicht zusätzlich öffnen. Foto: imago images / 2lichtAldi und die Rewe-Gruppe wollen sonntags nicht zusätzlich öffnen. Foto: imago images / 2licht

Köln/Essen/Mülheim . Die großen deutschen Supermarkt- und Discounter-Ketten wollen ihre Geschäfte in Zeiten der Corona-Krise auch weiterhin nicht am Sonntag öffnen. Mitarbeitern würde schon genug abverlangt, heißt es.

Edeka, Rewe, Aldi und Lidl betonten bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur, an den gewohnten Öffnungszeiten von Montag bis Samstag festhalten zu wollen.

Rewe-Chef Lionel Souque begründete das in einem Brief an die selbstständigen Rewe-Kaufleute mit der ohnehin hohen Belastung der Beschäftigten: „Mit dem gegenwärtigen Pensum verlangen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Märkten bereits Erhebliches ab. Und wir haben aktuell wenig Grund zu der Annahme, dass sich daran binnen sehr kurzer Frist etwas verändert", schrieb er. Deshalb würden Rewe und die konzerneigene Discounttochter Penny auf Sonntagsöffnung verzichten. Die bestehende Öffnung an sechs Tagen in der Woche erlaube es, die Kunden bedarfsgerecht zu bedienen.

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Mitarbeiter brauchen Ruhephasen

Auch Edeka und der zugehörige Discounter Netto planen keine Sonntagsöffnung. „Schon jetzt sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Jetzt noch einen Tag länger zu öffnen, würde diese Situation weiter verschärfen", erklärte ein Unternehmenssprecher.

Auch Aldi betonte, die die Mitarbeiter bräuchten Ruhephasen, um Kräfte zu sammeln. Lidl verzichtet ebenfalls auf den zusätzlichen Verkaufstag. Der Discounter schränkte allerdings ein: „Selbstverständlich bewerten wir die Situation täglich neu." Ähnlich äußerten sich der Großflächen-Discounter Kaufland und die SB-Warenhauskette Real. 


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