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buw erwartet bis zu 20 Prozent mehr Umsatz

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Den pessimistischen Prognosen zahlreicher Unternehmen in diesem Herbst will sich der Osnabrücker Call-Center-Dienstleister buw nicht anschließen. Der Vorjahresumsatz von 48,5 Millionen DM werde 2001 vermutlich um 10 bis 20 Prozent übertroffen, sagte der geschäftsführende Gesellschafter und Gründer der buw Unternehmensgruppe, Jens Bormann, gegenüber unserer Zeitung.

Auch die Mitarbeiterzahl werde sich ,,analog zum Umsatz weiterentwickeln", kündigte Bormann an. Ende September habe die buw-Gruppe an den Standorten Osnabrück, Münster, München und Wien rund 1700 Mitarbeiter in Festanstellung beschäftigt, davon etwa 40 Prozent Teilzeitkräfte. Die Rendite bezeichnete der Firmenchef als ,,durchaus ordentlich".

Seinen Optimismus angesichts des stark eingetrübten konjunkturellen Umfeldes begründete Bormann damit, dass buw ,,in guten wie in schlechten Zeiten gebraucht wird, um die Dinge zu optimieren". In schwierigen Phasen gehe es für die Kunden seines Unternehmens vor allem darum, ,,die Profitabilität auszubauen und Kosten zu senken". Dabei sei buw offenbar für viele der richtige Partner.

In ihrer strategischen Ausrichtung legt die in Osnabrück beheimatete Unternehmensgruppe Wert darauf, den Schwerpunkt Call-Center beziehungsweise das einst sogar in der Firmenbezeichnung geführte ,,Telefonmarketing" als Teil eines viel umfassenderen Leistungsspektrums darzustellen. Mit dem Anspruch Qualitätsführerschaft seien die Kernkompetenzen in sechs Geschäftsfeldern neu strukturiert worden, sagte Bormann. Neben den Beziehungen zu Kunden und Interessenten (customer care) gehe es dabei auch um Beziehungen zu Mitarbeitern, Bewerbern, Aktionären, Partnern und Lieferanten von Unternehmen, für die buw tätig sei.

Für renommierte Kunden wie zum Beispiel BMW, Deutsche Telekom, Siemens, Karstadt oder RWE sei buw somit nicht nur als externer Dienstleister über alle Kommunikationskanäle oder als Berater für die hausinterne Pflege von Kundenkontakten tätig, sondern unter anderem auch als Aus- und Weiterbildungseinrichtung für Mitarbeiter sowie als Berater im Personalbereich.

Neben dieser Neustrukturierung tritt die buw-Unternehmensgruppe mit einem neuen Logo auf. Das Wort ,,Telefonmarketing" wurde aus der Firmenbezeichnung ebenso gestrichen wie der Punkt hinter dem Buchstaben u im Kürzel. Eckige Klammern ersetzen den Kasten des alten Emblems, um - wie Bormann es ausdrückt - Offenheit für weitere Dienstleistungen zu signalisieren.


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