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14.01.2020, 17:45 Uhr KOMMENTAR

Cybersicherheit: Der Gefahr Rechnung tragen

Ein Kommentar von Nina Kallmeier


Laut einer Studie der Allianz ist Cyberkriminalität das Risiko Nummer eins für Unternehmen. Foto: Monika Skolimowska/dpaLaut einer Studie der Allianz ist Cyberkriminalität das Risiko Nummer eins für Unternehmen. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Osnabrück. Laut einer aktuellen Studie der Allianz ist Cyberkriminalität das Risiko Nummer eins für Unternehmen. Aktuelle Beispiele von Unternehmen, die Opfer von Schadsoftware oder Hackern geworden sind, gibt es genug. Ein Kommentar.

Ein unbedacht genutzter USB-Stick, ein voreilig geöffneter Anhang, ein Diensthandy ohne Antivirenprogramm: Für Kriminelle kann sich im Zweifel sehr schnell und einfach ein Einfallstor öffnen, um Unternehmen wie Privatpersonen auszuspähen oder zu erpressen. Mit weitreichenden Folgen, wenn Systeme untereinander vernetzt sind. Da spielt es auch keine Rolle, wie groß oder klein ein Unternehmen ist. Niemand sollte sich allzu sicher sein, zumal es im Zweifel sogar einfacher sein kann, die Sicherheitsvorkehrungen kleinerer Firmen zu umgehen. Viele von ihnen gehen zu unbedarft an das Thema – obwohl ein kompletter Datenverlust schnell existenzgefährdend werden kann.

 Der Gefahr aus dem Netz muss Rechnung getragen werden, zumal sie mit zunehmender Vernetzung nicht geringer wird. Dafür ist zunächst einmal jeder selbst verantwortlich. So banal es klingt: Das fängt damit an, nur E-Mail-Anhänge zu öffnen, deren Absender zweifelsfrei zugeordnet werden können. Aber auch kostenfreie W-Lan-Netze sollten mit Bedacht genutzt werden. Auch hier besteht die Gefahr, dass Nutzerdaten abgegriffen werden.

 Den Mitarbeiter für diese tagtäglichen Risiken zu sensibilisieren ist die wichtigste Maßnahme, die Unternehmer leisten können. So lässt sich das Risiko minimieren. Ganz ausschließen lassen sich Angriffe dennoch nicht. 


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