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Börse in Frankfurt Dax stagniert nach flottem Start

Von dpa

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen/dpaDer Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Frankfurt/Main. Nach einem freundlichen Börsenstart zur Wochenmitte haben die Anleger gleich wieder etwas auf die Bremse getreten.

Hinweise auf den bevorstehenden Abschluss eines Teilabkommens im US-chinesischen Handelskonflikt hatten zunächst den Leitindex Dax näher an sein Jahreshoch bei aktuell 13.374 Punkten geschoben und dem MDax ein weiteres Rekordhoch beschert.

Zuletzt notierte der Dax aber nur noch prozentual unverändert auf 13 236,58 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es am Mittwoch um 0,04 Prozent nach unten auf 27.532,95 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand mit 0,09 Prozent leicht im Plus.

US-Präsident Donald Trump zufolge steht im Handelskrieg mit China der Abschluss eines Teilabkommens unmittelbar bevor. Am Vortag hatte der US-Leitindex Dow Jones Industrial nach diesen Meldungen bereits eine weitere Bestmarke erreicht.

Am Donnerstag wird wegen des Feiertags Thanksgiving in den USA nicht gehandelt, das könnte auch schon zur Wochenmitte für ein impuls- und umsatzarmes Aktiengeschäft sorgen.

Am Freitag und am Montag stehen in den USA mit dem Black Friday und dem Cyber Monday zwei vorweihnachtliche Shopping-Großereignisse an. An diesen beiden Tagen zeigen sich US-Konsumenten besonders kauffreudig.

Aus dem MDax berichteten an diesem Mittwoch Knorr-Bremse und der Immobilienkonzern Aroundtown über ihre jüngste Geschäftsentwicklung. Beim Bremssystem-Spezialisten Knorr-Bremse seien Belastungen durch den schwachen Lastwagenmarkt bereits erwartet worden, aber die nun vorgelegten Kennziffern für das dritte Quartal seien noch schlechter als befürchtet, sagte ein Händler. Die Papiere verloren unter den schwächsten Index-Werten 3,5 Prozent.

Besser sah es an der Index-Spitze für die Aroundtown-Papiere aus mit einem Aufschlag von 3 Prozent. Aroundtown konnte in den ersten neun Monaten des Jahres die Mieteinnahmen und den Gewinn kräftig steigern und erhöhte die Prognose. Die Zahlen fielen besser aus als erwartet und die Prognoseanhebung im Zuge der geplanten Fusion mit TLG Immobilien sollte leicht positiv wirken.

TLG gewannen 3,5 Prozent dazu und waren damit im SDax auf dem ersten Platz. Zudem erreichten in dem Nebenwerte-Index die Anteile des Batterieherstellers Varta und des Strahlen- und Medizintechnik-Unternehmens Eckert & Ziegler zwischenzeitlich neue Rekordhochs.


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