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Kein konkreter Zeitplan China deutet Fortschritte im Handelskrieg mit USA an

Von dpa

Stahlfabrik in der ostchinesischen Provinz Shandong: Nicht nur die USA werfen China immer wieder vor, sich mit Dumpingpreisen Vorteile zu verschaffen. Foto: Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpaStahlfabrik in der ostchinesischen Provinz Shandong: Nicht nur die USA werfen China immer wieder vor, sich mit Dumpingpreisen Vorteile zu verschaffen. Foto: Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa

Peking. Im Handelskrieg zwischen den USA und China zeichnen sich nach Angaben Pekings Fortschritte ab. Nach „ernsthaften und konstruktiven“ Gesprächen zwischen führenden Regierungsvertretern beider Länder habe man sich darauf verständigt, die Strafzölle bei Fortschritten in den Verhandlungen schrittweise zurückzunehmen.

So zitierten chinesische Medien den Sprecher des Handelsministeriums Gao Feng auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Die Senkung der Zölle sei „eine wichtige Bedingung für eine Einigung“, hieß es.

Sollten die beiden Länder eine erste Teileinigung erzielen, sollten sie demnach die Zölle gleichzeitig in gleichem Größenverhältnis aufheben, sagte Gao. Angaben zu konkreten Plänen oder einem Zeitplan gab es nicht.

Die USA und China liefern sich seit mehr als einem Jahr einen Handelskrieg, der in beiden Ländern zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums geführt hat und die Weltkonjunktur bremst. Beide Seiten haben einander schrittweise mit immer neuen Strafzöllen überzogen, während parallel Gespräche über ein Handelsabkommen laufen.

Im Oktober hatte US-Präsident Donald Trump die grundsätzliche Einigung auf ein Teilabkommen verkündet. Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping sollten das Teilabkommen beim für November geplanten Asien-Pazifik-Gipfel besiegeln. Dieser wurde jedoch aufgrund von Unruhen in Chile abgesagt.


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