Niedriglohn-Sektor in Niedersachsen besonders groß Jeder fünfte Arbeitnehmer betroffen - Ländliche Regionen abgehängt

Erntehelfer am Teutoburger Wald. Gerade in ländlichen Gebieten bekommen viele Arbeitnehmer nur Mindest- oder Niedriglöhne.
Foto: David Ebener / NOZErntehelfer am Teutoburger Wald. Gerade in ländlichen Gebieten bekommen viele Arbeitnehmer nur Mindest- oder Niedriglöhne. Foto: David Ebener / NOZ
David Ebener

Berlin. Wer bei Vollbeschäftigung weniger als zwei Drittel des mittleren Bruttoverdienstes bekommt, arbeitet für einen Niedriglohn. Die Schwelle lag 2018 bei 2.203 Euro monatlich. In Niedersachsen war jeder fünfte Arbeitnehmer davon betroffen, wie aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Linken-Anfrage hervorgeht.

Genau 381.916 Menschen und damit 20,4 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten in Niedersachsen erhielten für ihre Arbeit nur einen Niedriglohn. Das ist nach Schleswig-Holstein (21,3 Prozent) der schlechteste Wert in Westdeutschland. Bundesweit

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