Erster Test Ikea will Möbel jetzt auch bei Amazon und Co. verkaufen

Von dpa

Bei Ikea tut sich etwas: Die Firma stellt sich neu auf und richtet sich stärker auf das Online-Geschäft aus. Foto: Imago stock & peopleBei Ikea tut sich etwas: Die Firma stellt sich neu auf und richtet sich stärker auf das Online-Geschäft aus. Foto: Imago stock & people 

Delft. Der Möbelhändler Ikea prüft den Verkauf von Produkten bei anderen Online-Händlern wie Amazon oder Alibaba. Der erste Testverkauf stehe nun bevor, so das Unternehmen.

Das sagte der Chef der niederländischen Holdinggesellschaft Inter Ikea, Torbjörn Lööf, der Zeitung "Financial Times" (Mittwoch). Nachdem die Planungen länger als erwartet gedauert hätten, stehe der erste Testverkauf nun bevor. Über die Art und den Umfang des Tests ist derzeit nichts bekannt. (Weiterlesen: Köttbullar und Co. – kommt der Ikea-Lieferservice nach Deutschland?)

Zalando als Beispiel

Zudem könne man sich den Aufbau einer branchenweiten Online-Plattform gut vorstellen. Ikea befinde sich aber noch nicht in Gesprächen mit Rivalen, sagte Lööf. "Man bestimmt gerne sein eigenes Schicksal, wenn man also die Größe und die Möglichkeit hast, dann passt das", sagte Lööf. Dabei hob er den Online-Modehändler Zalando als positives Beispiel für eine solche Plattform hervor. Amazon hatte vor Kurzem mitgeteilt, dass die Firma nun an auch zwei eigene Möbelmarken vertreibt. (Weiterlesen: Oma Inge frühstückt jeden Morgen bei Ikea Osnabrück)

Bei Ikea tut sich etwas

Ikea steckt mitten in einem umfassenden Konzernumbau. Das Unternehmen testet Leasing-Konzepte für Möbel, außerdem sind kleinere Filialen in Innenstädten geplant. Zudem arbeitet Ikea an seiner Online-Strategie. Neben anderen Absatzmöglichkeiten will der Möbelhändler auch die eigene Webseite verbessern. 


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