Nur noch ein Prozent Bundesregierung schraubt Wachstumsprognose nach unten

Von dpa

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Bremerhavener Containerterminal: Die Bundesregierung erwartet für 2019 aber nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent. Foto: imago/Eckhard StengelBremerhavener Containerterminal: Die Bundesregierung erwartet für 2019 aber nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent. Foto: imago/Eckhard Stengel

Berlin. Die unklare Lage beim Brexit und Handelskonflikte belasten die deutsche Wirtschaft. Minister Peter Altmaier fordert Entlastungen.

Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem deutlich schwächeren Wirtschaftswachstum in Deutschland. Wirtschaftsminister Peter Altmaier sagte am Mittwoch in Berlin, der Gegenwind nehme zu. Er nannte als Gründe etwa die unklare Lage beim Brexit und Handelskonflikte. 

Der CDU-Politiker sagte, es gehe nun darum, die Rahmenbedingungen für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verbessern. Dazu gehöre eine Entlastung der Arbeitnehmer und Unternehmen.

Deutsche Wirtschaft zehntes Jahr in Folge auf Wachstumskurs

Zwar befinde sich die deutsche Wirtschaft das zehnte Jahr in Folge auf Wachstumskurs, so Altmaier. Die Bundesregierung erwartet für 2019 aber nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent. In ihrer Herbstprognose war die Regierung noch von einem Plus von 1,8 Prozent ausgegangen. 

Im Gesamtjahr 2018 hatte Europas größte Volkswirtschaft nach einer ersten Schätzung des Statischen Bundesamtes um 1,5 Prozent zugelegt, nach jeweils 2,2 Prozent in den beiden Vorjahren. 


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