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Börse in Frankfurt Dax sackt wieder unter 11.300 Punkte - Autobranche belastet

Von dpa

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Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von ErichsenDer Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main. Schwache Autoaktien haben den Dax nach anfänglichen Gewinnen wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 11.300 Punkten gedrückt.

Wegen eines Feiertags in den USA dürften die Umsätze zugleich insgesamt recht gering bleiben. Bis zur Mittagszeit gab der deutsche Leitindex um 0,12 Prozent auf 11.285,69 Punkte nach. Angesichts drohender Strafzölle aus den USA ließen die Anleger lieber ihre Finger von Autowerten.

Der MDax, der Index der mittelgroßen Unternehmen, gewann 0,26 Prozent auf 24.387,50 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,06 Prozent nach oben.

Die Papiere der Autohersteller BMW, Daimler und VW büßten zwischen 0,5 und 1,3 Prozent ein, die des Zulieferers Continental verloren 1,1 Prozent. Im MDax sackten Papiere von Schaeffler um 1,6 Prozent ab. Falls die USA zur Ansicht gelangen, dass der Import von Autos und Zulieferteilen die nationale Sicherheit beeinträchtigt, könnte US-Präsident Donald Trump binnen 90 Tagen über die Erhebung von Sonderzöllen befinden. Besonders betroffen wären laut des Münchner Ifo Instituts deutsche Hersteller.

Die Schlusslichter im Dax waren mit jeweils minus 1,8 Prozent die Anteile der Deutschen Post und die von Thyssenkrupp.

Die Aktien des Zahlungsabwicklers Wirecard indes gewannen 12 Prozent. Sie profitierten von einem Beschluss der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Bafin untersagte neue Spekulation auf fallende Aktienkurse. In jüngster Zeit hatten solche die Wirecard-Papiere nach Berichten in der „Financial Times“ über mögliche Bilanzierungsverstöße schwer belastet. Wirecard hatte die Vorwürfe dementiert.


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