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Nach der Insolvenz in 2017 Air Berlin-Hilfskredit: Staat hat fast 100 Millionen zurück

Von dpa

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Die ehemals zweitgrößte deutsche Airline hatte am 15. August 2017 Insolvenz angemeldet. Foto: Roland WeihrauchDie ehemals zweitgrößte deutsche Airline hatte am 15. August 2017 Insolvenz angemeldet. Foto: Roland Weihrauch

Berlin. Nach dem Hilfskredit für die insolvente Fluglinie Air Berlin bekommt der Staat immer mehr Geld zurück. Bis Ende Dezember seien rund 98 Millionen Euro zurückgezahlt worden, sagte Insolvenzverwalter Lucas Flöther der „Bild“-Zeitung.

Die Bundesregierung hatte der Airline ein Darlehen von 150 Millionen Euro gewährt, um sie in der Luft zu halten und den Verkauf zu ermöglichen.

„Nach jetzigem Stand werden wir unter Umständen sogar in der Lage sein, das gesamte Darlehen zu tilgen – allerdings ohne Zinsen“, bekräftigte Flöther. Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte, dass aktuell knapp 100 Millionen Euro an die Förderbank KfW zurückgeflossen sind. „Mit weiteren Rückzahlungen ist zu rechnen.“

Die ehemals zweitgrößte deutsche Airline hatte am 15. August 2017 Insolvenz angemeldet. Zuvor hatte der Gesellschafter Etihad den Geldhahn zugedreht. Flöther hat den Großaktionär auf Schadenersatz verklagt. Neben dem Staat haben mehr als eine Million Gläubiger Forderungen an Air Berlin, die meisten von ihnen sind Fluggäste. Die Rückzahlung des Staatskredits hat dabei Vorrang.


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