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Bahnchef spricht über Hitzeprobleme

Von dpa

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dpa Berlin. Bahnchef Rüdiger Grube will am Donnerstag den Verkehrs- und Verbraucherschutzexperten des Bundestages Rede und Antwort zu den Hitzeproblemen der ICE-Züge stehen. Zu dem Treffen in Berlin werden auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und der Präsident des Eisenbahn-Bundesamtes, Gerald Hörster, kommen, teilte die Bundestagspressestelle gestern mit.

In den vergangenen zehn Tagen fielen in etwa 50 Fernzügen die Klimaanlagen ganz oder teilweise aus. Betroffen war zumeist die Baureihe ICE 2. Bei großer Hitze und entsprechend starker Belastung hatten sich die Anlagen abgeschaltet.

Nach wie vor hält sich die Bahn bei der Frage bedeckt, wie sie Reisende entschädigen will, die in überhitzenden Wagen besonders zu leiden hatten. Dies wolle man individuell mit den Betroffenen klären, sagte ein Bahnsprecher. Der Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (VZBV), Gerd Billen, forderte mehr als die bisher maximal zugesagten 150 Prozent des Fahrpreises in Form von Reisegutscheinen. „Einige Hundert Euro Schmerzensgeld pro Person“ seien angemessen, sagte er. Als Richtschnur nannte er einen Betrag von 300 Euro.Bei dem Gespräch mit den Abgeordneten soll es „um die Hintergründe, Ursachen und Verantwortlichkeiten“ der momentanen Probleme mit den Klimaanlagen gehen und darum, wie möglichst schnell Abhilfe geschaffen werden kann. Bahnchef Grube sagte dem Magazin „Der Spiegel“, in der vergangenen Woche habe man beschlossen, einen Manager für die Qualitätssicherung (Chief Quality Officer) einzusetzen. Wer diesen Posten bekleiden wird und ob er Vorstandsrang haben wird, konnte ein Bahnsprecher nicht sagen.In einem Teil eines ICE 3 fiel am Montagvormittag die Klimaanlage aus. Der Defekt sei noch vor Abfahrt des Zuges in Köln entdeckt und die Fahrgäste mit einem Ersatzzug nach Frankfurt gebracht worden.


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